Energieversorgung am Hochrhein
: Wasserkraftwerke produzieren weniger Strom

Der Energieversorger Naturenergie rechnet für das erste Halbjahr 2026 mit einem tieferen operativen Ergebnis. Das Unternehmen hat deutlich weniger eigenen Strom vermarktet und kämpft zudem mit schlechterer Wasserführung der eigenen Kraftwerke am Hochrhein und im Wallis.
Von
awp
Laufenburg
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Die Flusswasserkraftwerke von Naturenergie - hier das Kraftwerk Wyhlen-Augst - haben im ersten Halbjahr weniger Strom produziert. Dies ist auch der geringeren Wasserführung des Rheins geschuldet.

Die Flusswasserkraftwerke von Naturenergie - hier das Kraftwerk Wyhlen-Augst - haben im ersten Halbjahr weniger Strom produziert. Dies ist auch der geringeren Wasserführung des Rheins geschuldet.

Tim Nagengast
  • Naturenergie erwartet für das erste Halbjahr 2026 ein tieferes operatives Ergebnis.
  • Gründe sind weniger vermarkteter Eigenstrom und schlechte Wasserführung am Hochrhein und im Wallis.
  • Der EBIT dürfte rund 68 Millionen Euro betragen – bereinigt etwa 62 Millionen, nach 88 Millionen.
  • Für das Jahresende bleibt der Ausblick: ein EBIT von rund 120 Millionen wird weiterhin erwartet.
  • Nettoinvestitionen liegen bei rund 42 Millionen Euro, Bruttoinvestitionen dieses Jahr über 180 Millionen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt das an der SIX kotierte deutsch-schweizerische Unternehmen jedoch.

Es zeichne sich ab, dass der EBIT im ersten Semester rund 68 Millionen Euro betragen habe, nach 91 Millionen im Vorjahr, wie aus einer Mitteilung vom Dienstagabend hervorgeht. Ein deutlich tieferes Vermarktungsniveau der eigenen Erzeugung sowie eine schlechtere Wasserführung am Hochrhein und im Wallis in Verbindung mit einer niedrigeren Produktion der Wasserkraftwerke hätten zu
tieferen Ergebnisbeiträgen geführt.

EBIT fällt niedriger aus

Höhere Bewertungseffekte aus der Personalvorsorge Deutschland würden das Betriebsergebnis indes im Vergleich zum Vorjahr um rund drei Millionen erhöhen. Der bereinigte EBIT, der die operative Ergebnisentwicklung widerspiegle, dürfte voraussichtlich bei rund 62 Millionen Euro zu liegen kommen, wie es weiter heißt. Im Vorjahr waren es 88 Millionen.

Die Nettoinvestitionen kämen derweil auf rund 42 Millionen Euro, und seien damit um rund 12 Millionen tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Davon seien rund 8 Millionen Euro auf tiefere Bruttoinvestitionen zurückzuführen. Die erhaltenen Zuschüsse und Desinvestitionen beziffert Naturenergie mit rund 24 Millionen und damit 4 Millionen höher.

Detaillierter Bericht steht noch aus

Zum Jahresende werde aber nach wie vor ein EBIT von rund 120 Millionen erwartet, was dem Ausblick zu Beginn des Geschäftsjahres 2026 entspreche. 2026 würden zudem insgesamt weiterhin
Bruttoinvestitionen in Höhe von über 180 Millionen erwartet. Die Veröffentlichung des detaillierten Halbjahresberichts ist für den 27. Juli vorgesehen.