Emilianum Grenzach-Wyhlen: Engagement künftig als Arbeitsgruppe

Der Kulturpavillon und das historische Quellehüsli im Grenzacher Emilienpark werden von der Arbeitsgruppe Emilianum auch künftig auf vielerlei Weise „bespielt“.
AG EmilianumUnter dem Jahresthema „Boden“ führte der Emilianum-Verein ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Exkursionen, Film und ergänzende Veranstaltungen durch.
Rückblick: Den Auftakt bildeten eine Ausstellung im Kulturpavillon und der Vortrag von Marion Stüber zur Vielseitigkeit des Erdbodens und seiner ökologischen Bedeutung. Es folgten Einblicke in den Obstanbau, in die Welt der Deponien – von der historischen chemischen Industrie bis zur modernen Müllentsorgung – und auch in globale Fragen: Roche Grenzach gewährte Perspektiven auf ihre Nachhaltigkeitsstrategie.
Führungen im Botanischen Garten Basel, durch das Museum für Bestattungskultur in Riehen und am Weinberg Hornfelsen griffen weitere „bodennahe“ Themen auf. Das Kulturprogramm wurde mit der Filmvorführung „Der Waldmacher“ und dem Hebel-Vortrag von Martin Jösel abgerundet und sorgte für volle Reihen.
Gleichzeitig stand ein großer organisatorischer Schritt an: Der Förderverein Emilianum hat sich aufgelöst und arbeitet nun als Arbeitsgruppe Emilianum im Verein für Heimatgeschichte Grenzach-Wyhlen weiter. Damit bleibt das Engagement für das historische Quellenhaus langfristig gesichert und es werden spannende Synergien möglich, teilen die Akteure mit.
Ausblick: Für 2026 richtet sich der Blick nach oben: Das neue Jahresthema „Luft“ verspricht spannende Perspektiven und erneut ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.