Comedy Haus in Weil
: Vier Stand-Up-Comedians

Nachdem die Premiere des neuen Formats ausverkauft war, geht die neue Veranstaltungsreihe mit Marvin Hoffmann, Josepha Walter, Simon Pearce und Yannick de la Pêche in die zweite Runde.
Von
red/pm
Weil Am Rhein
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Marvin Hoffmann

Ruppert

Fans kennen sie von Youtube, aus dem Fernsehen oder von Social Media wo einige von ihnen Millionen Aufrufe verzeichnen können. Am 26. September kommen Marvin Hoffmann, Josepha Walter, Simon Pearce und Yannick de la Pêche in die 3-Länder-Stadt. Dann präsentiert das Kulturamt unter dem Namen „Comedy Haus“ erneut einen Abend, an dem vier Künstler jeweils ein halbstündiges Set darbieten.

Amtsleiter Peter Spörrer freut sich, dass wieder hochkarätige Stand-Up-Comedians für die Veranstaltung gewonnen werden konnten.

Marvin Hoffmann

Unter dem Namen „4 Feinde“ hat Marvin Hoffmann zusammen mit Alex Stoldt, Yorick Thiede und Sebo Sam zu einem Zeitpunkt, als die vier Comedians noch relativ unbekannt waren, die Lanxess-Arena in Köln gebucht und dank der Unterstützung durch Felix Lobrecht auch gefüllt. Rund 3 500 Menschen begeistert. Er selbst bezeichnet sich als „Hochspannungsleitung“ unter den deutschen Comedians. Energiegeladen und einnehmend findet er Komik in Situationen, in denen sie eigentlich nicht zu finden ist.

Josepha Walter

Nach einigen Berufsjahren als Schauspielerin trat Josepha Walter 2023 zum ersten Mal als Stand-Up-Comedienne auf, und die Liste ihrer in diesen kurzen Zeit absolvierten Auftritte beweist, dass sie ein Shooting-Star der Szene ist: Die junge Comedienne begeistert das Publikum auf Bühnen und in Studios quer durch die Republik. Zusammen mit ihrem Kollegen Maximilian Lorenz veröffentlich sie wöchentlich eine neue Folge ihres Podcasts „ok, random“.

Simon Pearce

Als Münchener, den es nach Hamburg verschlagen hat, ist Simone Pearce seit vielen Jahren in zwei Welten unterwegs: Einerseits als Schauspieler, andererseits als Comedian. Er trat bereits in Fernsehsendungen auf, und er kann drei Comedy Solo-Programme vorweisen. Das bayerisch-nigerianische Energiepaket liebt den Wechsel zwischen lustigen Anekdoten und gesellschaftlichen Spitzen, den schnellen Gag, ebenso wie die geschickte Pointe und die lauten Töne oder nachdenkliche Passagen. In seiner Comedy thematisiert er auch sein Alter („Ü 40“) und Fragen, die damit einhergehen: Kann man ein guter Vater sein, obwohl man sich selbst noch fühlt wie ein Kind? Darf man bei Klimademos mitlaufen oder wirkt man dann wie ein Spion der Boomer?

Yannick de la Pêche

Der Hamburger Yannick de la Pêche hat nach dem Abbruch von fünf Studiengängen entschieden, dass für ihn nur Stand-Up-Comedy Sinn ergibt. Auf der Bühne redet er über sich selbst – nicht, weil er sich für so wichtig hält, sondern „weil es sonst keiner macht“. Mit Selbstironie und einem Blick für das Unangenehme erzählt er Dinge, die andere lieber für sich behalten würden. Immer persönlich, nie pathetisch. Sein Humor ist trocken und man weiß nie, wo seine absurden Geschichten hinführen. Wenn er nicht auf der Bühne steht, findet er im Podcast „Dicke Luft“ mit Philip Wefel und Simon Mann das Lustige in Dingen, die ihn nerven.

Fallback Image SB

Schwarzwälder Bote

Moderiert wird die Veranstaltung von Ansgar Hufnagel, der das Publikum auch bei den vom Kulturamt präsentierten Poetry Slams im Kesselhaus durch den Abend führt.

Freitag, 26. September, ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), im Haus der Volksbildung