Baloise Session 2025
: Amy Macdonald und Zoë Më werden die Baloise Session 2025 eröffnen

Duran Duran, Queens of the Stone Age, Amy Macdonald oder der ESC-Liebling der Herzen, Zoë Më: Die Baloise Session 2025 will mit einem breiten Programm begeistern.
Von
Michael Werndorff
Basel
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Vom 17. Oktober bis zum 6. November findet in Basel die 40. Baloise Session statt.

Dominik Pluess

Amy Macdonald und Zoë Më werden am 17. Oktober die Baloise Session eröffnen. Generationen, Kulturen und Biografien treffen dabei aufeinander, wie es jetzt bei der Programmvorstellung im Musikclub Atlantis hieß. Amy Macdonald, die schottische Folk-Rock-Ikone, eroberte 2007 mit „This Is the Life“ die Welt – Platz 1 in zehn Ländern, mehr als 500 Millionen Streams, so die Organisatoren. Unterdessen habe es Zoë Më dieses Jahr als Vertreterin der Schweiz am Eurovision Song Contest zu erstem internationalem Ruhm gebracht. Die Baslerin singt auf Deutsch, Französisch und Englisch und verbindet Chanson, Pop und elektronische Einflüsse.

Gründung vor 40 Jahren

Mittlerweile sind vier Jahrzehnte seit Gründung des Festivals vergangen, für die nächste Ausgabe haben die Festivalmacher um Chefin Beatrice Stirnimann große Namen der Musikszene gewinnen können, die ein generationenübergreifendes Publikum ansprechen sollen. Denn: Stirnimann wollte einerseits auf vergangene Zeiten zurückblicken und gleichzeitig die Stars von morgen präsentieren.

Ein Höhepunkt dürften die beiden Auftritt der britischen Kultband „Duran Duran“ darstellen, die neben ihrem James-Bond-Song „A View To Kill“ noch viele weitere Klassiker mit im Gepäck haben. Der Titel feiert – ebenso wie der Konzertanlass – sein 40-jähriges Bestehen. Wie kaum eine andere Formation stehen die New-Wave-Ikonen für den Sound und das Lebensgefühl der 1980er, hieß es an der Programmvorstellung: opulent, kühn, voller Bilder und Beats. Dennoch seien die britischen Synthpop-Pioniere keine „Nostalgie-Maschine“. Sie treffen am 23. Oktober auf JC Stewart. Der 27-jährige Nordire präsentiert sein Debütalbum „Space Hurts“ voller Pop-Hymnen, so die Verantwortlichen.

Am 24. Oktober werden sich Duran Duran mit Paula Della Corte die Bühne teilen. Die Thurgauerin mit albanischen Wurzeln hat 2020 die Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Für Stirnimann sei es schon lange ein Traum gewesen, Duran Duran an die Stadt am Rheinknie zu holen, wie sie sagte. Erst ein unangekündigter Besuch beim Bandmanagement in New York und mitgebrachte Schokolade hätten den Vertragsabschluss mit den Briten möglich gemacht. In der Welt von Pop und Rock sei nichts Routine. „Es bleibt ein Nervenkitzel, bis der letzte Vertrag unterschrieben, der letzte Akkord gespielt ist. Jeder Abend an der Baloise Session – ein Abenteuer für alle: Stars, Festivalteam, Publikum. Auch nach 40 Jahren“, erklärte die Festivalmacherin.

Acht Millionen Franken fürs Programm

Für das diesjährige Programm standen acht Millionen Franken zur Verfügung, so Stirnimann. „Wir haben mehr Frauen als letztes Jahr“, sagte sie im Atlantis, wo Zoë Më im Rahmen der Medienkonferenz vier Songs präsentierte. Unter anderem auch ihren ESC-Song „Voyage“. Sie wollte schon immer einmal in Basel auftreten, erklärte die am Anfang ihrer Karriere stehende Künstlerin.

„Welcome to the Dancefloor“ heißt es am 18. Oktober, wenn zwei Pioniere der Jazz-Elektronik-Fusion für Stimmung sorgen. Parov Stelar, der österreichische Erfinder des Electro-Swing, verbindet seit zwei Jahrzehnten Vintage-Charme mit futuristischen Beats. Mit ihm gestaltet „Berlioz“ den Abend. Der junge Brite Jasper Attlee zählt auf Spotify rund 3,3 Millionen Hörer pro Monat.

Zu den Höhepunkten gehört auch die US-amerikanische Rockband „Queens of the Stone Age“, die am 21. Oktober unter dem Motto „Rock on“ auftreten wird. An diesem Abend mit dabei ist „Moonpools“, die mit ihrem Mix aus Dream-Pop und atmosphärischem Rock das Publikum mitreißen wollen. Das Quintett um Sängerin Marcie Nyffeler schaffte es mit Songs wie „Pure Shores“ in die Playlist von BBC 6 Music.

Ruhigere Töne werden am Songwriter-Tag angeschlagen: Am 31. Oktober werden Lukas Graham und Tom Gregory zu hören sein. Den Schluss macht am 6. November Bluesrock der beiden Schwestern von Larkin Poe, die den Abend mit dem Iren Dermot Kennedy bestreiten. Infos zum kompletten Programm finden Interessierte im Internet unter www.baloisesession.com.