Ausreißer in Weil am Rhein: Hund geht heimlich auf Bahnreise in Richtung Freiburg

Ein Jack Russell Terrier ist von zu Hause ausgebüchst und mit der Bahn auf Reisen gegangen. (Symbolfoto)
Nick Trumble/PixabayNachdem ein Hund in Weil am Rhein nicht mehr auffindbar war, konnte die Bundespolizei das Tier in einer Regionalbahn im Freiburger Hauptbahnhof auffinden und der Besitzerin übergeben. Der Hund hat damit rund 70 Zugkilometer zurückgelegt.
Am Dienstagvormittag verirrte sich der 16-jährige Jack Russell Terrier, von der in der Nähe des Haltepunktes Haltingen liegenden Wohnung, in eine Regionalbahn in Richtung Norden. Nachdem die Halterin ihren Hund nicht finden konnte, wandte sie sich kurze Zeit später an die Polizei.
Fahrt geht nur bis Freiburg Hauptbahnhof
Kurz vor Einfahrt der Regionalbahn in den Freiburger Hauptbahnhof, bemerkte eine Reisende den alleinreisenden Hund und verständigte die Bundespolizei, heißt es im Polizeibericht. Die Reise endete auf dem Bundespolizeirevier Freiburg.
Beweggründe bleiben unbekannt
Was den Jack Russell Terrier zur Reise bewogen hat, ist nicht überliefert – ebenso wenig, ob noch ein Bahnticket zu lösen gewesen wäre. Bei einem menschlichen Ausreißer hätte wohl die Freiheitsliebe und der Wunsch nach Selbstbestimmung eines 16-Jährigen hergehalten. In sogenannten Hundejahren gerechnet, hat es sich in diesem Fall allerdings um einen Senior gehandelt.
16-jähriger Jack Russell Terrier wieder zu Hause
Wichtig bleibt das Ende, die Bundespolizei konnte den Hund seiner Besitzerin wenig später auf der Wache wieder übergeben, wie es heißt.