Andrang in Grenzach-Wyhlen
: So war das Spargel- und Erdbeerfest

Das 17. Spargel- und Erdbeerfest der Dunnerloch-Zotteli startete am Samstag mit bestem Wetter und vielen Besuchern.
Von
Rolf Rombach
Grenzach Wyhlen
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Schon früh waren an beiden Tagen alle Tische beim Spargel- und Erdbeerfest besetzt.

Rolf Rombach

Nicht nur aus der Doppelgemeinde zog es am Wochenende unzählige Besucher auf das Gelände des Turnerbunds am Wyhlener Jahnweg. Die Dunnerloch-Zotteli luden wieder, unterstützt von zahlreichen Vereinen, zum beliebten Spargel- und Erdbeerfest ein.

Seit Dienstag liefen die Vorbereitungen für den Festbetrieb. Einige Mitglieder nutzten den Fronleichnamstag zum Spülen aller Gläser, womit dann am Samstag weniger zu tun war. Kurioserweise standen bereits um 10 Uhr die ersten Besucher auf der Matte, die dann aber nochmals hungrig davonziehen mussten. Dennoch war zum offiziellen Feststart um 15 Uhr bereits nahezu jede Tischgarnitur in Beschlag genommen, die ersten Teller geleert und der Vorsitzende Thomas Lütjens zufrieden.

„Jeden Tag sind wir 150 Helfer. Unsere 50 Mitglieder werden dabei von zahlreichen Cliquen unterstützt. Erstmals sind die Kraftwerk Bieschter dabei“, zeigte sich der Zotteli-Chef dankbar. Die Lindageischter, Bärenclique, die Sumpfgumber, die Rolli-Dudel-Schränzer sowie die Rebland Fetzer unterstützten beim Erdbeerenschneiden, Servieren und der in der Spülküche. Gleich vier Maschinen standen unter Pavillons parat, um Geschirr, Besteck und Gläser schnell wieder sauber zu haben. So konnte direkt wieder ausgeliefert werden, wenn an den gut ausgelasteten Tischen neue Gäste Platz fanden.

Kartoffeln aus der Pfanne servierten die Zotteli zu ihren Gerichten.

Foto: Rolf Rombach

Erfahrungsgemäß war dies erneut notwendig. „Wir haben ein super Wetter“, strahlte Thomas Lütjens mit der Sonne um die Wette. An Stehtischen warteten die Gäste zwischenzeitlich oder nahmen dort ihr Essen ein. Alternativ hatten einige Besucher Picknickdecken dabei und machten es sich auf der Wiese unter den Bäumen gemütlich.

Schon am frühen Nachmittag waren die Tische besetzt.

Foto: Rolf Rombach

Wer trotz der angenehmen Temperaturen ins Schwitzen kam, konnte sich neben die Zielübung der Jugendfeuerwehr stellen, die den Nachwuchs am Strahlrohr mit Wasser üben ließ. Ein kleines Karussell, eine Hüpfburg, Kinderschminken und einige Spielbretter sorgten für Abwechslung an der alten Aschenbahn. Auf der Bühne in der Mehrzweckhalle begann am Samstag der Nachwuchs der Bläserjugend Grenzach-Wyhlen. Einige Musiker kamen im Anschluss erneut auf die Bühne, und zwar als Mitglieder der Hip-Hop-Tanzgruppe, woraufhin sich die Zuschauer dicht in die Halle drängten. Ruhiger klang der Abend dann mit der Formation Rhy Bläch und der Sax-Keyband aus.

Die Bläserjugend GW machte den musikalischen Auftakt.

Foto: Rolf Rombach

Während die ersten Besucher am Sonntag bereits wie in den Vorjahren ab zehn Uhr die besten Plätze sicherten, folgte auf der Bühne nach dem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Adelhausen der akustische Abschluss mit dem Musikverein aus Efringen-Kirchen. Von dort bezogen die Zotteli auch ihren Spargel – erneut im vierstelligen Kilogrammbereich, wie hinter vorgehaltener Hand zu erfahren war. Für das „Dessert des Jahres“ gab es in diesem Jahr zu den Erdbeeren griechischen Joghurt mit Sesam, wahlweise mit Eis oder Sahne. Lecker? Das breite Grinsen und Nicken der Gäste sagte da eindeutig: Ja.