50 Jahre Eingemeindung
: Hägelberg und Steinen feiern gemeinsam

Zahlreiche Gäste kamen zur Feier der Eingemeindung von Hägelberg nach Steinen, die vor 50 Jahren vollzogen wurde.
Von
Vera Winter
Steinen
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Bürgermeister Gunther Braun freut sich über die Feier aus Anlass der Eingemeindung vor 50 Jahren. Im Hintergrund die Ziffern 5 und 0 aus Blüten und Zweigen.

Vera Winter

Gabriele Kaiser-Bühler von der Vereinsgemeinschaft Hägelberg begrüßte die Gäste. Diese genossen die Gastfreundschaft an liebevoll dekorierten Tischen, einem riesigen Blütenbild mit der Zahl 50 und weiteren floristischen Elementen, gestaltet mit Unterstützung von Jana Bühler. Ob man glücklich über die Eingemeindung vor 50 Jahren war, sei dahingestellt, so Ortsvorsteherin Kaiser-Bühler, doch freue man sich jetzt darüber, den Anlass miteinander feiern zu dürfen.

Braun unter den Gästen

Steinens Bürgermeister Gunther Braun befand „wir haben’s überstanden“. Heute freue er sich, mit den Anwesenden „die 50 Jahre feiern zu dürfen“ und „dass wir uns alle lieb haben“.

Georg Schenk, Sprecher des Ortsseniorenrats Steinen dankte den Hägelberger Helferinnen und Helfern für die Ausrichtung des Nachmittags und Abends. Diese haben alles organisiert – Kuchen, Deko etc: „Wir haben nur den Fahrdienst übernommen.“ Dafür war Kaiser-Bühler sehr dankbar, „das hätten wir nicht bewältigen können“.

Bläser der Alphornfreunde

Eine Überraschung gab es auch: Drei Bläser der Alphornfreunde waren zu Gast. „Normalerweise sind wir viel mehr“, erklärte Werner Hansel aus Herten. Mit dabei waren noch Irene Gutmann aus Weil am Rhein und Ortwin Burgheiser aus Hauingen. Nun starteten sie mit ihrem Erkennungsstück „Gloria“, gefolgt von „Der Berner“, „Lünersee“ und „Am Dorfrand“. Die Klänge gefielen den Gästen, die den Auftritt mit Applaus quittierten.

Die Alphornfreunde wirken am 13. September in Riehen am Herbstmarkt mit. Und sie freuen sich auf das internationale Alphorntreffen auf dem Feldberg am 14. September beim Naturpark-Markts.

Das Fest endete nicht mit dem Kaffeeplausch, auch wenn einige Senioren den Heimweg antraten. Am Abend gab es noch einen Hock für Alt und Jung mit leckeren Speisen und raffinierten Getränken.