Von Steckenpferden und Ehemännern: Bei der Frauenfasent der KFD Grafenhausen gab es viel zu lachen

Bei der Frauenfasent der KFD Grafenhausen gab es viel zu lachen.
KFDBei drei Veranstaltungen zeigten die Fasentfrauen ein buntes Programm, das die Lachmuskeln strapaziert, heißt es in einer Mitteilung. Der Saal war im Western-Style geschmückt, viele Besucher und Besucherinnen kamen entsprechend kostümiert – so bot sich ein wunderschönes Bild im Pfarrheim Grafenhausen.
Früher unverzichtbar, heute eher eine Seltenheit: der Schurz. Wofür er früher benutzt wurde, erzählte Klaudia Santo in ihrem unterhaltsamen Beitrag. Alle Anwesenden konnten sich direkt an den Geruch des Schurzes der Mutter oder Oma erinnern. Silke Andlauer und Petra Konradt stellten das Hobby Horsing vor. Beim Reiten auf einem Steckenpferd wurde die Gemeindepolitik, die Ehemänner und Kinder durch den Kakao gezogen. Die Witze brachten Schwung in den Saal.
Es folgte der Schwanengesang: Herzallerliebst stellten sich die Schwestern Ernst und Höhn inklusive falscher Zähne in einem schrägen Lied vor. Wieber und Anselm zeigten ihrem Sketch „Unser Flirtverhalten“ herrlich komisch, wie ungeschickt man sich beim Flirten anstellen kann. „Cowgirls hoch sieben“ erhielten für ihren Line-Dance im Saloon viel Applaus und brachten die Stimmung zum Kochen. Natürlich darf Dorftratsch bei der Frauenfasent nicht fehlen. Santo und God ritten in den Saal und berichteten humorvoll über Ereignisse in Grafehüse.
Die Schrägen Sieben griffen das Thema Freundinnen auf
Wenn sieben Damen in schwarzen Kleidern, mit roter Federboa und Hut die Bühne betreten, dann können das nur die Schrägen Sieben sein. Seit Jahren präsentieren sie anspruchsvollen Chorgesang. In diesem Jahr gab es Lieder zum Thema Freundinnen mit dem Fazit: „Egal ob Tanz, Gesang und Witz, ohne euch wär diese Fasent nix. Denn nur gemeinsam wird das was. Nur so haben wir ganz viel Spaß.“
In der Pause wurde geschunkelt, die Stimmung war bestens, so die Mitteilung. Bereits im Jahr 1975 wurde zum ersten Mal Frauen-Fasent von der Frauengemeinschaft Grafenhausen gefeiert. 50 Jahre Frauen-Power, beste Unterhaltung, die Möglichkeit, den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Im Rückblick präsentierte Anselm als Rudi Carrell mit der Sendung „Am laufenden Band“ aus dem Jahr 1975 den Zuschauern Kostüme aus den letzten 50 Jahren.
Partnersuche ist im Jahr 2025 gar nicht so leicht
Wie es einer Seniorin mit einem Alter von mehr als 100 Jahren im Alltag ergeht, darüber berichtete Ernst und erntete viele Lacher. Dem Thema Partnersuche 2025 widmete sich der nächste Sketch. Während eine Besucherin aus dem Publikum das Kennenlernen mit ihrem Ehemann beschrieb, zeigten die Nachwuchstalente L. und T. Bauer, K. Lindner und H. Konradt, wie man heutzutage einen Partner über Tinder kennenlernen kann. Ob es sich dabei um den Traummann handelt, bleibt zu bezweifeln. Über das Ergebnis konnte das Publikum herzlich lachen. Im geordneten Chaos wurde als Personen aus dem Westen wild gestikuliert, das Publikum belohnte den Auftritt mit Lachsalven. Wer jetzt noch keine Bauschmerzen vom Lachen hatte, der musste beim Sketch von M. Zeller und C. Anselm damit rechnen.
Im Anschluss kam wieder Western-Stimmung auf, als die Nachwuchstalente ihren tollen Tanz zeigten und ihrer Zugehörigkeit zur Ballettgruppe Grafenhausen gerecht wurden. Wenn sich die Frieda und die Emma treffen, dann wird allerlei „gschnattert un verzellt“, natürlich auch über die Männer. Seilnacht und Ernst sorgten mit diesem Auftritt für einen glänzenden Abschluss, so die Mitteilung.