Terminkollision mit Bundestagswahl: Der Fasnachtsumzug in Sulz ist abgesagt

Der Umzug der Narren in Sulz ist abgesagt.
Baublies/ArchivbildDie Entscheidung, den Umzug abzusagen, sei nach „intensiven Gesprächen und sorgfältiger Abwägung aller Möglichkeiten“ getroffen worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Organisation der Bundestagswahl erfordere Auflagen und Maßnahmen, die in der gegebenen Situation „nicht mit dem Fasnachtsumzug in Einklang zu bringen sind“. Trotz aller Bemühungen sei es nicht möglich gewesen, eine Lösung zu erarbeiten, die beiden Veranstaltungen gerecht werden könnte.
Nicole Baur, Ortsvorsteherin und zugleich Mitglied der Zunft, äußert in der Mitteilung ihr tiefes Bedauern über die Absage des beliebten Umzugs. „Die Fasnacht ist ein wichtiger Teil unserer Tradition und Gemeinschaft, und es tut mir leid, dass wir im kommenden Jahr darauf verzichten müssen. Dennoch hat die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl oberste Priorität“, so Baur.
Oberbürgermeister Markus Ibert bedankt sich bei der Narrenzunft und der Ortsvorsteherin für ein „gutes Zusammenwirken“. Zur Entscheidungsfindung seien alle Beteiligten mehrfach im Gespräch gewesen. Man habe die Vorgaben zur Bundestagswahl und die Anforderungen für den Umzug abgewogen. Das Ergebnis: „Die Absage ist notwendig, um die Durchführung der Wahl entsprechend der maßgeblichen gesetzlichen Grundlagen zu gewährleisten“, so Ibert. „Umso mehr freue ich mich bereits heute auf das Jubiläum der Narren, das wir im Jahr 2026 gemeinsam feiern können.“
Vorbereitungen für Jubiläumsumzug laufen
Die Narrenzunft betont, dass die Vorbereitungen für den 2026 geplanten Jubiläumsumzug bereits in vollem Gange sind. „Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Jahr sollen in die Planung einfließen, um ein unvergessliches Fest für alle Bürgerinnen und Bürger zu gestalten“, sagt Ortsvorsteherin Nicole Baur.
Sie bedankt sich für die offene Kommunikation und die konstruktiven Gespräche zwischen der zentralen Verwaltung der Stadt, dem Verein und der Ortsverwaltung.