„Schwarzwaldmädel“ kommt heim
: Das verspricht die Weihnachtsoperette der Trachtenkapelle Schuttertal

Die Trachtenkapelle Schuttertal widmet sich für ihre Weihnachtsoperette einem Klassiker. Vier Mal Aufführungen sind geplant.
Von
Axel Dach
Schuttertal
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Theaterleiter Adrian Schätzle (von links), Kevin Hummel, Lukas Wölfle, Julia Hug, Simon Müllerleile, Helena Himmelsbach (das „Schwarzwaldmädel“) und Jonas Hummel sind eifrig am Proben der „Weihnachtsoperette“.

Axel Dach

Schon beim Betreten des vereinseigenen Probenlokals wird deutlich, welche Bedeutung die Weihnachtsoperette für die Trachtenkapelle hat: Die Theaterspielerinnen und –spieler sind mit großem Eifer bei der Sache.

Unter der Regie von Selina Fernandez-Sanchez und Adrian Schätzle probt die Musiker-Theatergruppe bereits seit vielen Wochen, um dem Publikum über Weihnachten mit ihrer Operette einen schönen Theaterabend zu bescheren. Bemerkenswert ist sicherlich, dass Regisseur Adrian Schätzle sogar selbst als Schauspieler bei der Weihnachtsoperette „Schwarwaldmädel“ auf der Bühne zu sehen sein wird.

Passender könnte ein Stück für diesen Ort kaum sein, schließlich liegt Schuttertal im Schwarzwald, jener Landschaft, die dem Werk von Leon Jessel seinen Namen und Charakter verleiht. Seit vielen Jahrzehnten gehört die Aufführung einer Operette zur festen Weihnachtstradition der Trachtenkapelle Schuttertal. Mit „Schwarzwaldmädel“ kehrt nun ein Werk zurück, das bereits Geschichte im Ort geschrieben hat. Erste Aufführungen fanden 1988 statt, zuletzt wurde die Operette im Jahr 2001 auf die Schuttertäler Bühne gebracht.

Mehr als zwanzig Jahre später, im Jubiläumsjahr des 125-jährigen Bestehens der Schuttertäler Trachtenkapelle, widmet sich der Verein nun erneut diesem beliebten Klassiker. Rund 20 Darsteller wirken auf der Bühne mit. Insgesamt sind jedoch mehr als 50 Vereinsmitglieder eingebunden, berichtet Michaela Wieseke vom Vorstandsteam. Kulissenbau, Requisite, Licht- und Tontechnik, Theke, Vorverkauf und Tombola greifen dabei eng ineinander.

Unterstützung kommt zusätzlich von Partnerinnen und Partnern, Eltern der Jungmusikerinnen und Jungmusiker sowie weiteren Helferinnen und Helfern. Wieseke betonte, dass ein solches Projekt nur durch dieses breite Engagement möglich sei. Geprobt wurde bisher im Probenlokal, da Halle und Bühne auch von anderen Vereinen genutzt wurden. Doch nun kann die Theatergruppe die restlichen Tage vor der ersten Aufführung auch noch auf der Bühne in der Festhalle proben. Begleitet wird die Operette musikalisch vom vereinseigenen Theaterorchester der Trachtenkapelle unter der Leitung von Miriam Göppert. Auch hier laufen die Proben seit Wochen auf Hochtouren.

Karten kosten 14 Euro im Vorverkauf

Inhaltlich spiegelt das „Schwarzwaldmädel“ Heimatverbundenheit, Tradition und zwischenmenschliche Geschichten wider. Genau diese Themen passen hervorragend nach Schuttertal und verleihen der Aufführung eine besondere Authentizität. Große Nachfrage nach Eintrittskarten bestätigt bereits jetzt den Stellenwert als kultureller Höhepunkt.

Vier Mal wird die Operette in der Festhalle aufgeführt und zwar am 26. Dezember um 14 und 20 Uhr sowie am 27. und 28. Dezember, jeweils um 20 Uhr. Für die Abendvorstellungen können reservierte Platzkarten im Vorverkauf unter Telefon 0152/29 09 52 52 jeden Tag, außer sonntags, von 17 bis 19 Uhr erworben werden. Der Eintrittspreis beträgt 14 Euro. Auch online ist es möglich, Karten zu bestellen, teilte der Verein mit. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und zum Kartenvorverkauf findet man auf der Homepage unter www.trachtenkapelle-schuttertal.de.

An sämtlichen Veranstaltungen wird der Verein mit kleinen Speisen und verschiedenen Getränken bewirten. Bei der Nachmittagsvorstellung am zweiten Weihnachtsfeiertag, die übrigens für Kinder keinen Eintritt kostet, wird zudem Kaffee, Torten und Kuchen angeboten. Für Erwachsene kostet der Eintritt bei der Nachmittagsvorstellung fünf Euro. Karten gibt es dafür nicht im Vorverkauf, sondern ausschließlich direkt vor der Veranstaltung in der Festhalle.

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