Schwanau
: Das "Bobbele" fühlt sich zu Hause

Sabine Brucker ist die Frau hinter dem Schwanauer Bürgermeister / Oft suchen Bürger auch bei ihr Rat
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Lahrer Zeitung
Schwanau
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Sabine Brucker in ihrem geliebten Blumengarten Foto: Weide

Lahrer Zeitung

Von Hans Weide

Schwanau. Sabine Brucker lebt gern in der Gemeinde und engagiert sich auf vielen Ebenen in ihrer Wahlheimat. Das Freiburger "Bobbele" ist in Schwanau angekommen.

1999 wurde der Freiburger Wolfgang Brucker zum Bürgermeister von Schwanau gewählt. Selbstverständlich zog er mit seiner Familie – Ehefrau Sabine und zwei Söhnen – erst nach Ottenheim und seit vier Jahren leben sie in ihrem Eigenheim in Allmannsweier. Man könnte nun annehmen, dass dies eine nicht ganz einfache Entscheidung für die Großstädter war. Sabine Brucker hat sich allerdings schnell an das Landleben gewöhnt.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fühlte sie sich schon bald von den Menschen im Ried aufgenommen. Dies lag wohl auch daran, dass sie von Anfang an zu erkennen gab, dass sie nicht nur die Ehefrau vom Bürgermeister sein wollte, sondern eine Mitbürgerin wie alle anderen auch. Deshalb konnte sie sehr bald die anfänglichen Berührungsängste abbauen, indem sie auf die Menschen zuging. Die Menschen im Ried sind gegenüber Neubürgern offen und herzlich und man fühlt sich schon bald in ihrer Mitte wohl. Durch das Angebot der vielen Vereine und vor allen Dingen bei Festen hat man zusätzlich Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander zu feiern. Es ist im Gegensatz zur Großstadt alles viel vertrauer und persönlicher", sagt sie dazu.

Bereits in Freiburg hat sich die gelernte Krankenschwester an sozialen Projekten beteiligt. So war es selbstverständlich, dass sie das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der Nachbarschaftshilfe in Schwanau als es ihr angeboten wurde, übernahm. Nach einer Umfrage unter den Senioren in der Gemeinde gründete sie gemeinsam mit Friedel Schäfer den Schwanauer Frühstückstreff. Die Senioren hatten sich eine generationsübergreifende Begegnung gewünscht. In Kooperation mit dem Diakonissenhaus in Nonnenweier findet diese Begegnung seit Oktober 2012 regelmäßig einmal im Monat statt. Als die Frau an der Seite des Bürgermeisters ist sie zudem oft Ansprechpartnerin für Probleme ihrer Mitbürger, die oft das Gespräch in kommunalen, aber auch persönlichen Dingen mit ihr suchen. Obwohl ihr Mann sein Amt mit großer Bürgernähe ausübt, wendet man sich manchmal vorher gern an die "First Lady". Hin und wieder möchte man die Angelegenheit auch vollständig von ihr geregelt haben.

Außerdem hält sie ihrem Ehemann den Rücken frei. "In dieser Hinsicht bin ich sogar sein Manager", sagt sie. Wenn man nun noch hört, dass sie im Klinikum Lahr-Ettenheim als Krankenschwester in der Hygiene-Abteilung tätig ist, dass sie sich zur Fachkraft für Infektions- und Klinikhygiene weiterbildet, dass sie einen Haushalt mit zwei Kindern führt und ein großes Grundstück instand hält, dann kann mit Fug und Recht Sabine Brucker als Powerfrau bezeichnet werden.

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