Regionalliga der Ringer
: RG Lahr und RSV Schuttertal sind voller Vorfreude auf die neue Saison

Wenn am Wochenende die Regionalliga der Ringer wieder losgeht, startet für die RG Lahr und den RSV Schuttertal die Mission Klassenerhalt. Denn die Liga ist extrem stark.
Von
Felix Paschke
Lahr
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Für RG Lahr und den RSV Schuttertal geht’s in der Regionalliga ab Samstag wieder rund.

Künstle

Das lange Warten hat ein Ende. Nach fast einem Dreivierteljahr Pause gehen am Wochenende die Regionalliga-Ringer der RG Lahr und des RSV Schuttertal wieder auf die Matte. So ist die Lage bei den beiden Teams vor dem Start.

Artur Derr, Vorsitzender der RG Lahr, bringt es auf den Punkt: „Alles ist möglich – die Liga ist verdammt stark.“ Diese Einschätzung teilen alle in der Regionalliga, auch Tomi Hinoveanu. Er ist gemeinsam mit Jan Riedl Trainer beim RSV Schuttertal und sagt: „In der Liga hat jeder seine Chance.“

Er persönlich sieht den Aufsteiger ASV 1885 Freiburg, der sich im Sommer verstärkt hat, als Favoriten auf die vorderen Plätze. Doch auch für die Breisgauer dürfte es nicht einfach werden. „In der Liga gibt es kein Fallobst“, ist Derr überzeugt. Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Die Zuschauer in Lahr und Schuttertal dürfen sich auf „Ringen auf Topniveau“ (Derr) in einer Liga freuen, in der jeder jeden schlagen kann.

Die Ziele

Als Achter, und damit als Vorletzter, schaffte der RSV Schuttertal in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Regionalliga. Kampfansagen gibt es daher von Hinoveanu nicht, zumal zum Saisonstart noch nicht klar ist, wie viele Absteiger es im Dezember geben wird. „Das kommt ja auch auf die erste und zweite Bundesliga an“, so der RSV-Trainer, der auch in dieser Saison noch selbst auf die Matte gehen wird.

Dort will er seinen Teil dazu beitragen, dass der RSV Schuttertal am Saisonende im gesicherten Tabellenmittelfeld steht und damit sein Saisonziel erreicht. „Es kommt aber auch darauf an, ob alle Jungs fit bleiben“, sagt er. Die Vorfreude im Team ist auf jeden Fall groß: „Die Jungs sind heiß, auf die Matte zu gehen – und ich auch.“

Als Tabellenfünfter war die RG Lahr in der vergangenen Saison im gesicherten Mittelfeld, Abstiegsangst gab es kaum. Geht es nach Derr, sollte das auch in der neuen Saison so bleiben. „Unser Ziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt. Und dann gerne auch ein Stück weiter oben mitmischen“, so der Vorsitzende und spricht von „aufgeregter Vorfreude“ vor dem Saisonstart.

Aufstiegsambitionen hegt man im Verein, der in den vergangenen Jahren organisatorisch und sportlich einen Generationswechsel vollzogen hat, allerdings nicht. „Die Regionalliga tut uns gut“, findet Derr und ist überzeugt: „Unsere beiden Mannschaften sind gut besetzt.“

Der Saison-Höhepunkt

Derr und Hinoveanu müssen bei der Frage nach dem Saisonhighlight nicht lange überlegen. „Das Derby ist der absolute Höhepunkt“, sagen die beiden fast wortgleich und betonen die super Atmosphäre bei den Lokalkämpfen der Vergangenheit.

Auch in diesem Jahr dürften diese beiden Duelle besonders viele Ringsportfans der Region in die Halle locken. Allerdings müssen sie sich noch etwas gedulden. Erst am 11. Oktober (siebter Kampftag) ist es soweit. Zunächst hat die RG Lahr Heimrecht, der Rückkampf in Schuttertal steigt dann am 6. Dezember (16. Kampftag).

Der Saison-Auftakt

Zumindest ein kleines Derby wartet auch am ersten Kampftag auf die RG Lahr, wenn es am Samstag, 6. September, um 20 Uhr gegen den KSV Hofstetten geht. Beide Teams haben die Vorsaison punktgleich (14:18) abgeschlossen – Spannung dürfte bei dem Duell im Kinzigtal also garantiert sein.

Das dürfte auch für den Kampfabend im Schuttertal gelten. Der RSV empfängt am Samstag um 20 Uhr den KSV Tennenbronn, der die vergangene Saison auf Rang sieben beendete. Im Rückkampf, der im Zeichen des Abstiegskampfes stand, gewannen die Tennenbronner knapp mit 19:16. Trainer Hinoveanu und seine Kollegen sind heiß auf die Revanche und wollen mit einem Sieg in die Saison starten, um dem Klassenerhalt direkt einen kleinen Schritt näher zu kommen.

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