Nachrücker verpflichtet: Das sind die neuen Stadträte der AfD in Lahr

OB Markus Ibert begrüßte Alexander Block und Gerda Berger im Kreis der Stadträte.
SchabelDer Personalwechsel war nötig geworden, da Christine Amann-Vogt ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben will. Vor diesem Hintergrund hatte auch ihr Mann beantragt, aus dem Gremium ausscheiden zu dürfen und diesen Entschluss mit der Fürsorge für seine Frau begründet. Die beiden hätten am Montag förmlich aus dem Gemeinderat verabschiedet werden sollen, erschienen aber nicht zu der Sitzung.
Christine Amann-Vogt war längere Zeit Vorsitzende der AfD-Fraktion, hatte aber aus gesundheitlichen Gründen bereits seit Monaten nicht mehr an den Sitzungen des Gemeinderats teilgenommen. Hartmut Vogt bleibt auch nach dem Rückzug aus dem Gremium indes Sprecher des AfD-Stadtverbandes.
Die Plätze der beiden im Ratsrund werden Gerda Berger und Alexander Block einnehmen, die in der Sitzung am Montag von OB Markus Ibert verpflichtet wurden. Berger, geborene Nufer, ist eine 73-jährige Rentnerin, die laut AfD-Stadtverband noch halbtags in ihrem Beruf als Bilanzbuchhalterin arbeitet. Sie sei in Göppingen geboren, im Raum Mannheim und in Waldkirch aufgewachsen und habe vor dem Umzug nach Lahr 20 Jahre in Ettenheim gelebt.
Alexander Block ist 41 Jahre alt, ledig und IT-Systemadministrator von Beruf. Geboren in Kasachstan, sei er 1993 als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen. Er wohnt seit 2002 in Lahr in der Kernstadt, als Hobbys werden Jiu-Jitsu und Tischtennis genannt.
Die beiden warteten auf Besucherplätzen, bis sie das Gelöbnis sprechen durften – und nahmen danach auch wieder in den Zuhörerreihen Platz. Denn Christine Amann-Vogt und Hartmut Vogt scheiden formal Ende Januar aus dem Gemeinderat aus. Ihre Nachfolger dürfen deshalb erst an der nächsten Sitzung des Gremiums am 23. Februar als Stadträte teilnehmen. Entsprechend gab es bei der AfD-Fraktion am Montag zwei leere Stühle.