Mehr als vier Mal um den Äquator
: Ettenheim zeichnet die fleißigsten Stadtradler aus

1032 Radler, Zweiter im Ortenaukreis und eine Top-Platzierung bundesweit: Die Bilanz des Stadtradel-Wettbewerbs in Ettenheim kann sich sehen lassen. Gemeinsam legten alle Teilnehmer 174 963 Kilometer zurück.
Von
Klaus Schade
Ettenheim
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Die Preisträger des diesjährigen Ettenheimer Stadtradelns

Hiller

Der Stolz auf die erneute Top-Leistung der Ettenheimer Radler bei der inzwischen fünften Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ stand Bürgermeister Bruno Metz bei der Preisverleihung im Bürgersaal ins Gesicht geschrieben. Wie schon in den vergangenen vier Jahren belegt Ettenheim bei 42 teilnehmenden (von insgesamt 51) Gemeinden im Ortenaukreis hinter der Großen Kreisstadt Offenburg mit ihrer 4,5-fach höheren Einwohnerzahl kreisweit den zweiten Platz. Auf 174 963 Kilometer brachten es die 1032 Radler, die für Ettenheim als Einzel-Teilnehmer oder in einem der 43 Teams in drei Wochen. „Ein tolles Ergebnis – trotz schlechtem Wetter“, so das Urteil des Bürgermeisters, selbst ein begeisterter Radler. Bundesweit belegt Ettenheim damit unter den Gemeinden mit bis zu 50 000 Einwohner einen Top-Ten-Platz – nämlich den achten Platz; mit den gefahrenen Kilometern hätten die Ettenheimer Teilnehmer 4,3-mal die Erde am Äquator umrundet.

Erfreulich sei, dass sich Jahr für Jahr mehr Gruppierungen und Einzelpersonen von dieser tollen Aktion ansprechen lassen, so Metz. Ebenso toll seien die immer wieder neu hinzukommenden Events, wie in diesem Jahr ein E-Bike-Sicherheitstraining, eine Mobilitätsmeile mit einem Fahrradkorso durch die Innenstadt, ein Probefahren mit Lastenrädern oder eine Rad-Repair-Werkstatt. Mit dem ständigen Ausbau der Radwegeinfrastruktur auf der Basis eines Radwege-Masterplans leiste auch die Kommunalpolitik ihren Beitrag zur Sicherheit der Radfahrer . Dass die Stadt an diesem Abend viele tolle Preise für die Erst-bis Drittplatzierten der einzelnen Kategorien übergeben könne, dafür dankte Metz 15 Sponsoren namentlich.

Mit viel Applaus wurden die Einzelpersonen und Gruppen bedacht, die in ihrer Kategorie das Siegertreppchen besteigen konnten – wobei Metz betonte, dass bei aller Freude, bei allem Respekt vor den Spitzenleistungen letztendlich der olympische Gedanke gelte, wonach das Mitmachen, das Dabei sein noch wichtiger ist als das Siegen. In diesem Sinne wurden abseits der Preisträger weitere Preise unter den mehr als tausend Teilnehmern ausgelost und übergeben, die ebenso von Sponsoren finanziert wurden.

Die Preisträger

Die jeweiligen Top- drei-Platzierungen mit den meisten Kilometern absolut

Die besten Einzelradler:
1. Platz: Moritz Greber (Team Talblickbiker) 1 432 Kilometer; 2. Platz: Fabian Schwendemann (Talblickbiker) 1111 Kilometer; 3. Platz: Reinhard Kastner (Heimschule): 1099 Kilometer

Die besten Schüler der Ettenheimer Schulen:
1. Platz: Ben Sehrer (R 5 d) 681 Kilometer; 2. Platz: Christopher Weber (R 5 d) 633 Kilometer; Marie Sutter (G 6 d) 588 Kilometer – alle Heimschule St. Landolin.

Die besten Teams:
1. Platz: Heimschule St. Landolin (251 Teilnehmer, Captain Reinhard Kastner) 50 198 Kilometer; 2. Platz: Städtisches Gymnasium (151 Teilnehmer, Captain Claudio Wasmer) 19 028 Kilometer; 3. Platz: Seniorenrat (38 Teilnehmer, Captain Karl Stiegeler) 13 215 Kilometer

Die beste Klasse jeder Schule:
1. Platz: G 6 d des Gymnasiums der Heimschule: 6746 Kilometer; zweiter Platz: R 5 d der Realschule der Heimschule: 6718 Kilometer; 3. Platz: G 7 a des Städtischen Gymnasiums: 2794 Kilometer

Die besten Vereins-/Gruppenteams:
1. Platz: Team Ettenheimweiler (49 Teilnehmer, Captain Heinz Ketterer): 11 783 Kilometer; 2. Platz: Natur- und Montessori-Schule (64 Teilnehmer, Julika Fels, Judith Mayer): 10 111 Kilometer ; 3. Talblickbiker (12 Teilnehmer, Captain Lisa Greber): 8208 Kilometer

Die besten Arbeitgeber- beziehungsweise Firmenteams:
1. Platz: Rad Schulz: 3342 Kilometer; 2. Platz: Berenz IT: 1832 Kilometer; 3. Platz: Praxiszentrum Friedrichstraße: 1526 Kilometer

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