Maria-Furtwängler-Schule
: Lahrer Absolventen haben den „Mount Everest der Prüfungen“ erklommen

Über ihre Abschlusszeugnisse freuten sich die Absolventen von zwei Berufsfachschulen an der Lahrer Maria-Furtwängler-Schule.
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red/pl
Lahr
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Die Absolventen der beiden Klassen mit Klassenlehrerinnen, Schulleitung und Abteilungsleitung freuen sich über ihren Abschluss. Nicht im Foto ist Dennis Roth.

Schaub-Roll

Elf Absolventen der praxisintegrierten dreijährigen Berufsfachschule sozialpädagogische Assistenz (BFSAIT) und 15 Absolventen der praxisintegrierten zweijährigen Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz im Direkteinstieg Kita (BFSAID) nahmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Ihre zwei bis drei Jahre dauernde Reise ermöglicht ihnen eine vielfältige berufliche Zukunft, heißt es in einer Mitteilung der Maria-Furtwängler-Schule. Die BFSAIT kombiniert als staatlich anerkannte Ausbildung fachtheoretischen Unterricht mit praktischer Ausbildung in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kitas, Krippen oder Einrichtungen in der Schulkindbetreuung.

Die Leiterin der Maria-Furtwängler-Schule Christina Seebeck erläuterte die Schwierigkeiten des Zustandekommens der beiden Schularten. Sie habe eine Chance im beruflichen Bildungsauftrag der Schule erkannt, als eine staatliche Einrichtung im Ortenaukreis voranzugehen. Es habe an ein Wunder gegrenzt, dass alles so gut ineinandergegriffen habe. Abteilungsleiterin Sabine Müller verglich die vergangenen drei Jahre mit einer turbulenten Eisenbahnfahrt. Sie hob hervor, dass der Erfolg mit einem starken Gemeinschaftsgeists, der Unterstützung der Lehrkräfte, der pädagogischen Einrichtungen und der Arbeitsagentur zustande gekommen sei.

Mit dem Titel „Die fast perfekten Pädagogen“ überschrieb die Absolventin der Klasse BFSAIT Christin Süssmann reimend die Eigenheiten und Qualitäten jeder ihrer Mitschülerinnen. Nicole Töpfer ließ die vergangenen Jahre Revue passieren und lobte den starken Zusammenhalt der Klasse. Einig waren sich beide, dass sie der Abteilungsleiterin Sabine Müller und der Klassenlehrerin Stefanie Schuler sehr viel zu verdanken hätten.

Absolventen werden in Reimen beschrieben

In der Rede für die Klasse BFSAID spannte Erika Weber einen Bogen zur ersten „Reise“ der Kita Direkteinstieg. Sie beschrieb bildhaft die Stationen in den zwei Jahren, dass es „Berge“ aus Klassenarbeiten und Praxisbesuchen zu überwinden gegolten habe, und sie sprach die Freude an, als man den „Mount Everest der Prüfungen“ gemeistert hatte. Sabrina Koch dankte den beteiligten Lehrkräften, allen voran der Klassenlehrerin Bettina Friedrich und Sabine Müller.

Folgende Absolventen der BFSAIT erhielten ein Lob: Stefanie Harder, Regina Lehmann, Sophia Rauschenberg und Christin Süssmann. Die Absolventen der Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz sind Ganime Circir, Zeinab Fawaz, Nadeschda Fuchs, Stefanie Harder, Regina Lehmann, Jacqueline Obert, Sophia Rauschenberg, Dennis Roth, Sara Shamon, Christin Süssmann und Nicole Töpfer. Folgende Absolventen der BFSAID erhielten einen Preis: Sabrina Koch (1,1), Tanja Nowak (1,4), Christine Seidenberg (1,0) und Luljeta Stojanovska, (1,2). Ein Lob an der BFSAID erhielten Sophie Gäbert und Erika Weber. Die Absolventen der Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz sind Helga Erb, Sophie Gäbert, Irene Hipp, Sabrina Koch, Veronika Matteis, Tanja Nowak, Silvia Racz, Tom Röhrich, Christine Seidenberg, Asieh Sedigh Yousefzadeh, Linda Shahaf, Luljeta Stojanovska, Natascha Villan, Erika Weber und Livia Wolff.

Lob aus dem Amt

Senja Dewes, Leiterin des Amts für Soziales, Schulen und Sport, zeigte sich begeistert vom Erfolg der Schule. Die Abschlusszahlen und die positiven Rückmeldungen aus Kitas und der Stadt sprächen für sich: Es sei eine Win-Win-Situation geschaffen worden, was auch die Anmeldezahlen für das neue Schuljahr belegten.

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