Mahlzeitendienst war großes Thema
: Die Nachbarschaftshilfe Schuttertal war mehr als 1500 Stunden im Einsatz

Bei ihrer Hauptversammlung hat die Nachbarschaftshilfe Schuttertal zurückgeblickt.
Von
Claudia Dach
Schuttertal
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Vorsitzende Anita Weber (rechts) und Einsatzleiterin Maria Bauer (links) mit Ehrenmitglied Gisela Himmelsbach

Claudia Dach

Bei seiner Hauptversammlung berichtete der Verein über ein arbeitsreiches Jahr, das vor allem durch Änderungen beim Mahlzeitendienst geprägt war. Gleich zweimal musste sich die Vorstandschaft im vergangenen Geschäftsjahr mit Preiserhöhungen für den Essensdienst befassen, nachdem der bisherige Lieferant, die katholische Sozialstation St. Vincenz, die Preise angehoben hatte. Zusätzlich teilte dieser mit, dass ab dem 1. Oktober vorläufig keine Essenslieferungen mehr erfolgen könnten. Daraufhin wechselte die Nachbarschaftshilfe den Lieferanten, aktuell liefert nun der Ortenauer Mahlzeitenservice.

Nachteilig sei, dass am Wochenende kein warmes Essen mehr ausgeliefert werden könne. Allerdings bestehe die Möglichkeit, Mahlzeiten für das Wochenende bereits am Freitag zu erhalten und selbst zu erwärmen.

Positiv hervorgehoben wurde, dass der neue Anbieter täglich fünf verschiedene Gerichte zur Auswahl anbietet. Ausfahrer Klaus Moser berichtete, dass die Umstellung auf den neuen Lieferanten reibungslos verlaufen sei. Weber berichtete weiter, dass den Fahrern die wöchentliche Aufwandsentschädigung von 70 auf 100 Euro aufgestockt worden sei und zudem die Entschädigung für Einsätze etwas angehoben worden seien.

Einsatzleiterin Maria Bauer informierte, dass die zehn Helferinnen und zwei Helfer des Vereins im vergangenen Jahr insgesamt 1519,5 Stunden im Einsatz waren und dabei 8780 Kilometer zurückgelegt hätten, unter anderem für den Mahlzeitendienst sowie für Fahrdienste und andere Hilfeleistungen. Darüber hinaus gab es mehrere Veranstaltungen im Rahmen des Demenz-Netzwerks, darunter ein Filmabend für Helfer, einen Theaterbesuch, eine Freiwilligenschulung sowie eine Erste-Hilfe-Fortbildung.

Rechnerin vermeldet positiven Kassenstand

Finanziell steht der Verein weiterhin auf soliden Beinen. Rechnerin Simone Dilger-Jordan berichtete von einem positiven Kassenstand und der von Andreas Knobloch vorgestellte neue Haushaltsplan wurde einstimmig verabschiedet.

Vorsitzende Anita Weber dankte Gemeinde, Landratsamt, Kirchengemeinde sowie allen treuen Spendern und dem Helfer- und Vorstandsteam für die Unterstützung. Ein besonderer Dank galt der ehemaligen Einsatzleiterin Gisela Himmelsbach, die 23 Jahre im Dienst der Nachbarschaftshilfe tätig war. Sie wurde für ihr langjähriges Engagement bereits beim Sommerfest zum Ehrenmitglied ernannt. Zugleich zeigte sich die Vorsitzende erfreut, dass mit Maria Bauer eine engagierte Nachfolgerin für Gisela Himmelsbach gefunden werden konnte. Ergreifend waren auch die Gedenkworte von der Vorsitzenden hinsichtlich des verstorbenen langjährigen Mitglieds und Rechnerin, Hildegard Gruber.

Anita Weber gab bekannt, dass sie sich im Folgejahr nicht mehr als Vorsitzende aufstellen lasse und sie hoffe, dass ein Nachfolger gefunden werde. Interessierte können sich jederzeit beim Verein melden. Bürgermeister Matthias Litterst würdigte die Arbeit des Vereins. Er betonte, es sei beeindruckend, was die Nachbarschaftshilfe tagtäglich auf die Beine stelle. Während sich andere karitative Träger verabschiedeten, bleibe die Nachbarschaftshilfe Schuttertal unermüdlich im Einsatz für ihre Mitmenschen.

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