Kappel-Grafenhausen: Die Fertighauswelt will kein Krematorium in der Nachbarschaft

Auf der Grünfläche links neben der Fertighauswelt soll das Krematorium entstehen.
Bildstein- Der BDF lehnt ein geplantes Krematorium im Gewerbegebiet Kappel-Grafenhausen ab.
- Begründung: Die Fertighauswelt zielt auf junge Familien – ein Ort der Trauer störe das Erlebnis.
- Das Grundstück soll direkt an die Fertighauswelt grenzen, dort gibt es ganztägig Besichtigungen.
- Sorge des Verbands: Leichenwagen und Sargtransporte beeinträchtigen Besuch und Vertriebserfolg.
- Der BDF fordert die Prüfung alternativer Standorte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), der die Fertighauswelt in Kappel-Grafenhausen betreibt, spricht sich gegen die Ansiedlung eines Krematoriums in dem Gewerbegebiet aus.
„Als Betreiber der Fertighauswelt halten wir die Nähe eines Krematoriums zu unserer Ausstellung mit der Kernzielgruppe junger Familien, die mit ihren Lebensträumen und mit Vorfreude auf ihre Zukunftsplanung in die Fertighaus-Welt kommen, für problematisch“, wird Achim Hannott, Geschäftsführer des BDF in der Mitteilung zitiert.
Man lehne das Krematorium an dieser Stelle ab. Das geplante Grundstück schließe unmittelbar an die Grundstücksgrenze der Fertighauswelt an. In den Häusern fänden ganztägig Besichtigungen statt. Die Aussteller und Investoren sähen ihre Geschäftstätigkeit mit Blick auf ihre Zielgruppe durch die unmittelbare Nähe eines Ortes der Trauer eingeschränkt.
Forderung nach anderem Standort
„Wir befürchten, dass ein angenehmes Ausstellungserlebnis durch den Betrieb – insbesondere durch den Verkehr von Leichenwagen und den Transport von Särgen entlang der Musterhäuser – beeinträchtigt wird und sich negativ auf den Vertriebserfolg auswirkt“, so Hannott. Der BDF fordert in der Mitteilung die Prüfung alternativer Standorte.