In der Raiffeisenstraße
: Die dritte Fahrradstraße in Lahr ist eingerichtet

Parallel zur Raiffeisenstraße haben Fahrradfahrer nun Vorrang. Auch an anderer Stelle in Lahr sollen der Radverkehr sicherer werden.
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red/jk
Lahr
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Der östliche Teil der Raiffeisenstraße ist nun eine Fahrradstraße.

Stadt

Auf Empfehlung des Beirats für Verkehrsangelegenheiten hat die Stadt Lahr im östlichen Teil der Raiffeisenstraße eine Fahrradstraße eingerichtet, um eine gesicherte Radwegeverbindung zwischen Langenwinkel und Dinglingen herzustellen. Es ist neben dem Klostermattenweg und der Altmühlgasse die dritte Fahrradstraße in Lahr. Im Laufe des Jahres werden noch der Mauerweg und der Rosenweg in Fahrradstraßen umgewandelt, teilt die Stadt mit.

Die neue Fahrradstraße schließt an den von Langenwinkel kommenden Geh-/Radweg an und beginnt nördlich der Zufahrt zur Hursterhofbrücke. Von dort aus verläuft sie auf dem östlichen Teil der Raiffeisenstraße entlang des Druckhauses Kaufmann, der TÜV-Prüfstelle bis zur Kfz-Zulassungsstelle. Diese Route werde dem Radverkehr bereits über das Wegweisungssystem empfohlen.

Damit die Vorteile wirken können, hat die Stadt gleichzeitig eine Haltverbotszone eingerichtet und die Vorfahrt zugunsten der Fahrradstraße geändert. Die neue Regelung wird mit Schildern, Markierungen und Piktogrammen auf der Fahrbahn verdeutlicht.

Anlieger dürfen die Trasse mit maximal Tempo 30 weiterhin mit dem Auto nutzen, müssen sich jedoch dem Tempo der Radfahrer anpassen, die dort auch nebeneinander fahren dürfen.

Auch an anderer Stelle schafft die Stadt mehr Sicherheit und Komfort: Ein Abschnitt des Geh- und Radwegs entlang der Tiergartenstraße erhält diese Woche einen neuen Belag. Der Geh- und Radweg zwischen dem Rewe-Markt und dem Werderplatz hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Buckelpiste entwickelt, heißt es in der städtischen Mitteilung. Zahlreiche Asphaltaufbrüche machen das Begehen und Befahren des Weges nicht nur unkomfortabel, sondern stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar. Die Stadt Lahr wird den Abschnitt des stark frequentierten Wegs deshalb sanieren.

Bevor die neue Asphaltdecke aufgebracht wird, müssen die vorhandene, stark beschädigte Decke abgefräst und die Schächte höhenmäßig angepasst werden. Im Anschluss finden Markierungsarbeiten statt: Die beiden Zufahrten zum Rewe-Parkplatz werden deutlicher als Radfurt gekennzeichnet. Kosten: 18.000 Euro.

Ein sicheres Arbeiten könne nur gewährleistet werden, wenn ein Teil der Fahrbahn gesperrt wird. Durch eine teilweise Verlagerung auf den Multifunktionsstreifen in der Mitte bleibt die Tiergartenstraße in beide Richtungen befahrbar. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn mitgeführt.

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