„Hidden Places“ und Geheimtipps
: Fünf Orte im Europa-Park, die fast niemand kennt

Bei einer Größe von mittlerweile 95 Hektar hat der Europa-Park einige Orte, die etwas versteckt liegen und die von den Besuchern eher weniger beachtet werden. Wir geben einen Überblick.
Von
Julia Göpfert
Rust
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Vom Innenhof der Schweizer Bobbahn aus hat man einen tollen Blick auf die Attraktion.

Göpfert

Viele Orte im Europa-Park bleiben unentdeckt. Sei es, weil sie etwas abseits liegen, klein sind oder neben einer großen Attraktion nicht beachtet werden.

Wir verraten im Folgenden fünf Beispiele für "Hidden Places" in Europas größtem Freizeitpark.

Zaubergarten 

Der Zaubergarten liegt zwischen dem Hinterausgang der Narrenscheune und Schloss Balthasar versteckt. Foto:

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Der Zaubergarten ist eine Attraktion der ersten Stunde, ist jedoch so versteckt gelegen und wenig beachtet, dass man diesen Abschnitt des Parks rund um Schloss Balthasar getrost als versteckten Ort bezeichnen kann. Zu finden ist der Zaubergarten in der Nähe des Hinterausgangs der Narrenscheune. Zu entdecken gibt es dort allerlei Kleinode – etwa auf Bällen balancierende Puppen, Spiegel oder einen kleinen Wasserdurchgang. Zudem befindet sich das Rosarium in der Nähe. Da der Zaubergarten gut beschattet ist, bietet er vor allem im Sommer eine ruhige Zuflucht, um den Trubel des Parks für eine Weile zu entgehen.

Kino bei der Achterbahn Arthur 

Im Königreich der Minimoys gibt es nicht nur die Themenachterbahn Arthur, sondern auch die Poppy Towers (eine Art kleiner Freefall-Towers), Mül-Müls Karussell oder die Wurzelrutschen. In der Nähe Letzterer befindet sich ein kleines Kino, in dem der Film Arthur und die Minimoys gezeigt wird. Nun gehen vermutlich die wenigsten Besucher in den Europa-Park, um fernzusehen. Aber gerade bei unerwartetem Gewitter sind im Kino oftmals Kinder und Eltern zu finden, die sich dort bis der schlimmste Regenguß vorbei ist, mit dem Film ablenken.

Sonnendeck mit Blick auf die „Poseidon“ 

In der Nähe der Haltestelle des EP-Express im griechischen Themenbereich findet man ein Sonnendeck, das Besucher kostenlos benutzen dürfen. Der Nachteil: Die blaue Tür, die dorthin führt, ist nicht immer offen. Wenn sie es jedoch ist, kann man dort mit einer guten Aussicht auf die Wasserachterbahn Poseidon entspannen – ohne dass man dabei selbst nass wird.

Sherlock-Holmes-Lounge 

Die Sherlock-Holmes-Lounge im englischen Themenbereich soll in die Anfänge des 20. Jahrhunderts entführen. Foto:

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Die Sherlock-Holmes-Lounge im englischen Themenbereich in der Nähe des Imbisses „The Three Piglets“ bietet die Möglichkeit, vor Wind und Wetter geschützt, in Ruhe sein Essen zu verzehren und dabei in die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts einzutauchen. Etwas enttäuschend: In der Lunge gibt es nichts wirklich Sherlock-Holmes-Spezifisches. Zudem ist die Nummer neben der Tür nicht die bekannte 221B der Bakerstreet, sondern eine 214.

Das oberste Deck der Santa Maria 

Ganz oben auf der dem Schiff Santa Maria hat man eine großartige Aussicht. Foto:

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Neben der „ Atlantica Supersplash“ befindet sich im portugiesischen Themenbereich das Schiff Santa Maria, auf dem in der Magellan Lounge Cocktails serviert werden. Auf den obersten Deck sind jedoch meist nur wenige Besucher anzutreffen. Dabei befindet sich dort das Steuerrad. Vor allem aber hat man von dort aus einen tollen Ausblick auf die Atlantica Supersplash – und bis 14. September zudem noch auf die Turmspringshow „Mistério do Oceano“. Einen Nachteil hat der Platz ganz oben jedoch: Man wird dort nicht bedient, sondern muss sich seine Getränke selbst holen.

Rund um die Schweizer Bobbahn

Die Puppenstube im Schweizer Themenbereich. Foto:

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Kaum woanders findet man so viele geheime Orte, die die Besucher auf ihren Weg zur Attraktion kaum beachten, wie rund um die Schweizer Bobbahn: Zum einen gibt es im Innenhof Sitzgelegenheiten, von denen aus man die Bobs der Attraktion aus beobachten kann. Dann gibt es die Möglichkeit, eine durch Puppen dargestellte „Schweizer Familie“ anzusehen. Zudem kann man noch das Brotzeitstüberl „Alpen-Beizli“ zu nutzen. Und schließlich gibt es noch eine Ausstellung mit alten Puppen, die an die Popcorn-Selmeli aus Basel erinnerte. Die Marktfahrerin sei laut Ausstellung nicht nur eine der ungewöhnlichsten und häufigsten Gäste des Europa-Parks gewesen. Sie hatte im Laufe ihres Lebens auch vier Adoptiv- und viele Pflegekinder versorgt, die einst mit den im Europa-Park ausgestellten Puppen gespielt hatten.

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