Gute Stimmung auf der Abifeier
: Absolventen des Lahrer Clara-Schumann-Gymnasiums lassen Schulzeit Revue passieren

Mit festlicher Abendgarderobe, zahlreichen musikalischen Darbietungen und bewegenden Reden feierte der Abiturjahrgang 2026 des Clara-Schumann-Gymnasiums seinen Abiball.
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(red/pl)
Lahr
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Die Absolventen freuen sich über ihr bestandenes Abitur

Die Absolventen freuen sich über ihr bestandenes Abitur.

Schule
  • Abiball des Clara-Schumann-Gymnasiums Lahr: 53 Absolventinnen und Absolventen feiern.
  • Motto „Abituri-Enten“ prägt Reden. Schulleiterin betont Mut, Ausdauer und Verantwortung.
  • CSG-Big-Band eröffnete den Abend im Pavillon, es folgten musikalische Beiträge und Festreden.
  • Schülervertreter Jan Hassel und Karl Siefert würdigten Zusammenhalt und Lernwege – teils humorvoll.
  • Viele Auszeichnungen, bestes Abitur: Carolina Schöpf (1,0). Preis fürs Internatsengagement: Lina Weinrich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unter dem Motto „Abituri-Enten – wir watscheln in die Freiheit“ verabschiedeten sich die 53 Absolventinnen und Absolventen von ihrer Schulzeit und blickten mit ihren Familien, Lehrkräften und Freunden auf einen besonderen Lebensabschnitt zurück. Bereits der Auftakt des Abends spiegelte das musikalische Profil des Clara-Schumann-Gymnasiums wider. Die CSG-Big-Band eröffnete den lauen Sommerabend im Pavillon des Schulhofs laut Mitteilung der Schule mit mitreißenden Klängen.

In ihrer Festrede griff Schulleiterin Ev Tschentschel das Abimotto auf. Enten, so erklärte sie, wirkten zwar an Land manchmal etwas unbeholfen, seien im Wasser jedoch kraftvoll und zielstrebig unterwegs – ein treffendes Bild für einen Abiturjahrgang, der in den vergangenen Monaten nach außen oft gelassen erschien, unter der Oberfläche jedoch unermüdlich gearbeitet habe. Zwischen Lernzetteln, Klausuren, Präsentationen und Prüfungsstress hätten die Schüler bewiesen, dass Ausdauer und Zusammenhalt zum Erfolg führen.

Tschentschel spannte den Bogen von der Schulzeit zur Zukunft. Die Schule sei ein wichtiger Lebensraum gewesen, nun gelte es, das eigene „Gewässer“ zu finden, in dem jede und jeder die eigenen Stärken entfalten könne. Gleichzeitig ermutigte sie die Absolventen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Wie bei dem wasserabweisenden Gefieder einer Ente sollten Kritik und Niederlagen nicht bis ins Innerste dringen. „Nicht jede Umleitung ist ein Irrweg“, gab sie den jungen Menschen mit auf den Weg. Auch den Aufbruch verglich sie mit dem Flug einer Ente: Der Start wirke manchmal hektisch und unsicher, doch entscheidend sei der Mut, die Flügel auszubreiten und überhaupt abzuheben. Studienwechsel, neue Wege oder veränderte Pläne seien keine Niederlagen, sondern Teil des Erwachsenwerdens.

Zum Abschluss erinnerte sie daran, dass Freiheit immer auch Verantwortung bedeute – für sich selbst, für andere und für die Gesellschaft. Mit den Worten „Mögen eure Schwimmhäute euch tragen, euer Gefieder den Regen abperlen lassen und eure Flügel euch weit hinausführen“ verabschiedete sie den Jahrgang in einen neuen Lebensabschnitt.

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Mehrere Absolventen erhielten Preise.

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Schule

Für den Abi-Jahrgang sprachen Jan Hassel und Karl Siefert. Hassel beschrieb die Schulzeit als ein abgeschlossenes Kapitel im „Lebensbuch“, das nun Platz für neue Geschichten schaffe. Schule sei weit mehr gewesen als Unterricht – sie habe Charakterstärke, Durchhaltevermögen und Resilienz gelehrt. Gerade die schwierigsten Situationen seien oft die wertvollsten Lektionen des Lebens. Sein Appell lautete, den eigenen Weg mit Begeisterung zu gehen, aufs Herz zu hören und Herausforderungen als Chancen zum Wachsen zu begreifen.

Siefert erinnerte an die Momente, in denen viele kurz davor gewesen seien, aufzugeben. Gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen hätten den Jahrgang zusammengeschweißt. Mit einer humorvollen Geschichte über seinen Weg vom Bio-Unterkurs bis zum erfolgreichen Abitur sorgte er für viele Lacher.

Preisträgerinnen und Preisträger

Der Scheffel-Preis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch ging an Carolina Schöpf, der schulinterne Preis für besonders gute Leistungen im Fach Deutsch an Virginia Mihov. Über den Preis für besonders gute Leistungen im Fach Englisch freuen sich Grace Awate, Virginia Mihov, Maike Schertling und Lina Weinrich. Für besonders gute Leistungen in Französisch erhielt ebenfalls Grace Awate einen Preis. Der Preis für hervorragende Leistungen im Leistungsfach Mathematik, gesponsert von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, ging an Carolina Schöpf. Den schulinternen Preis für besonders gute Leistungen in Mathematik erhielten Leon Welsch (Leistungsfach) und Greta Henninger (Basisfach). Einen Preis für besonders gute Leistungen in Physik erhielt Carolina Schöpf, ebenso den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für hervorragende Leistungen im Leistungsfach Chemie. Außerdem nahm Schöpf den Preis von Spektrum der Wissenschaft für hervorragende Leistungen in den MINT-Fächern mit nach Hause. Den internen Preis für besonders gute Leistungen in Geographie bekam Leon Welsch, den Preis für besonders gute Leistungen in Geschichte Noah Becker, Annika Baumbusch und Leon Welsch. Für besonders gute Leistungen in Musik wurden Noah Becker und Raphael Becker geehrt. Über den Preis der Erzdiözese Freiburg für hervorragende Leistungen im Fach katholische Religion freut sich Carolina Schöpf, der interne Preis für besonders gute Leistungen im Fach Religion ging an Grace Awate und Raphael Becker. Vorgeschlagen für ein E-Fellows-Online-Stipendium (Schnitt 1,8 oder besser) wurden Grace Awate, Noah Becker, Raphael Becker, Greta Henninger, Julia Kollmer, Virginia Mihov, Moritz Oelze, Carolina Schöpf, Carla Siefert, Leon Welsch, Lina Weinrich und Miriam Winkler. Für ein Stipendium der Studienstiftung vorgeschlagen wurden Carolina Schöpf und Raphael Becker. Ein Preis für hervorragende Leistungen in den gesamten vergangenen vier Halbjahren (Abischnitt bis 1,3) ging an Leon Welsch (1,2). Den Preis fürs beste Abitur nahm Carolina Schöpf (1,0) mit nach Hause. Der Preis für besonderes soziales Engagement im Internat, gestiftet vom Freundeskreis der Schule, ging an Lina Weinrich.