Grünen-Politikerin strebt dritte Amtszeit an
: Sandra Boser kandidiert erneut für den Landtag

Die Abgeordnete der Grünen für den Wahlkreis Lahr will bei den Landtagswahlen im Frühjahr 2026 ihr Mandat in Stuttgart behalten. Ihr großes Ziel: Chancengerechtigkeit.
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red/jk
Lahr
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Sandra Boser, 48, ist seit 2016 Mitglied im Landesparlament.

Büro Boser

„Wichtige Zukunftstheme vorantreiben und unsere Region aktiv gestalten“ – das hat sich Sandra Boser für die neue Legislaturperiode vorgenommen. Die Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport der Grünen bewirbt sich bei der kommenden Nominierungsversammlung im Wahlkreis Lahr wieder um die Landtagskandidatur, wie sie am Donnerstag bekanntgab. Das Wahlergebnis der Bundestagswahl, so die 48-Jährige weiter, habe gezeigt, dass die Grünen ihre Stärken wieder selbstbewusst in den Fokus setzen müssten. Der neue Landtag wird im Frühjahr 2026 gewählt.

Baden-Württemberg verdiene eine nachhaltige, soziale und zukunftsorientierte Politik, die sie mit Mut und Zuversicht voranbringen werde, erklärt die Abgeordnete, die seit 2016 im Landesparlament sitzt. „Bildung und Chancengerechtigkeit“, so Boser, seien weiterhin zentrale Themen, für die sie mich mit voller Kraft einsetzen möchte. Zudem möchte sie aus dem ländlichen Raum heraus die Politik für den ländlichen Raum auch in Zukunft weiter gestalten.

Sprachförderung für Kinder wird gestärkt

Bildung sei dabei zentral für eine erfolgreiche Zukunft. Die Bildungsreform setze neue Maßstäbe. Um einen gelungenen Schulstart zu sichern, stärke man gezielt die Sprachförderung im frühkindlichen Bereich, damit Kinder notwendige Sprachkompetenzen erlangen und um die Integration zu verbessern. Fortgesetzt werde die Förderung in den Grundschulen, damit unterstütze man die Startchancen der Jüngsten.

Zudem werde ein neues G 9 eingeführt, das Innovationsschwerpunkte wie Demokratiebildung, Informatik und Mint-Fächer berücksichtigt. Die Investitionen zur Umsetzung des Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung seien mit bis zu 861,3 Millionen Euro Landesmitteln bis 2029 gesichert. So schaffe man mehr Chancengerechtigkeit und bereite die Kinder optimal auf die Zukunft vor, heißt es in der Mitteilung.

Landesregierung startet Bildungsoffensive

Der Doppelhaushalt 2025/26 werde für Baden-Württemberg klare Prioritäten setzen. Eine umfassende Bildungsoffensive mit jährlich einer Milliarde Euro werde zusätzlich für Schulen und Kitas gestartet. Der Ausbau erneuerbaren Energien werde intensiv vorangetrieben, „was sich auch in der Ortenau bemerkbar macht“, so Boser. In der Region verzeichne man einen Zuwachs von 170 Megawattpeak. „Das bedeutet, dass etwa 59 500 Haushalte mit grünem Strom versorgt werden können“, freut sich die Landtagsabgeordnete.

Auch zu erwähnen sei das umfassende Sicherheitspaket, das drei zentrale Ziele verfolgt: Die innere Sicherheit werde durch mehr Personal für Polizei und Verfassungsschutz, moderne Ermittlungsverfahren und ein Anti-Terror-Zentrum gestärkt. Präventionsmaßnahmen gegen Radikalisierung werden durch verstärkte Integrationsarbeit und Frühwarnsysteme ausgebaut. Zudem werde die Migration geordnet, indem Asylverfahren beschleunigt und konsequente Abschiebungen von Straftätern durchgesetzt werden. Baden-Württemberg stehe damit weiterhin für Vielfalt, Offenheit und Sicherheit für alle Bürger, so die Grünen-Politikerin.

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