Folklore steht im Zentrum
: Mànran begeistern im Lahrer Schlachthof mit musikalischem Stilmix

Die schottische Band stand mit Geige, Flöten, Dudelsäcke, Akkordeon, Gitarre, Bass und Schlagzeug auf der Bühne. Viele der Texte sind in gälischer Sprache verfasst.
Von
Endrik Baublies
Lahr
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Die schottische Band Mànran überzeugte im Schlachthof mit einer ganz eigenen Mischung aus Rock, Pop und Folk.

Baublies

Die eigenwillige und gelungene Mischung aus einer teilweise gezupften Geige, Flöten, mitunter zwei Dudelsäcken, Akkordeon, Gitarre, Bass und Schlagzeug hat die vielen Besucher im Lahrer Schlachthof am Donnerstagabend überzeugt. Die schottische Band Mànran, die es seit 15 Jahren gibt, mischt Elemente von solidem Rock, mitunter einen Hauch Pop und viel Folklore in ihre Stücke.

Etliche Lieder, die das Septett am Donnerstagabend im Lahrer Schlachthof gespielt hat, hatten gälische Texte. Daher war es gut, dass Ewan Henderson (Geige, Gesang und Dudelsack) gut Deutsch spricht. Die Texte gehören teilweise zur Folklore und behandeln dabei Themen wie die Natur oder die Liebe.

Eine Besonderheit beim Auftritt der Schotten waren nicht die Dudelsäcke. In der Regel spielte Ryan Murphy die „Uillean Pipes“ als Begleitinstrument. Gelegentlich ergänzte Henderson das Spiel mit einer wesentlich größeren Sackpfeife. Zudem legten die beiden Musiker ein brillante Solo auf die Bretter.

Eine Besonderheit sind die verschiedenen Stimmen

Zu den Elementen der Folklore gehörten neben den Texten verschiedene Flöten, die Murphy und Henderson abwechselnd spielten, gelegentlich im Zusammenspiel mit der Geige Hendersons. Das Akkordeon von Gary Innes gehörte ebenfalls zu den eher folkloristischen Elementen der Band. Gitarre (Aidan Moodie), Bassgitarre (Ross Saunders) und Drums (Marc Scobbie) mischten soliden und handfesten Rock darunter. Eine andere Besonderheit waren die verschiedenen Stimmen. Es sangen neben Kim Carnie auch Henderson, Murphy und Saunders. Auch das machte einen besonderen Reiz des Konzertes aus.

Die Fans – es gab beim zweiten Lahrer Auftritt von Mànran viele neue Gesichter, wie Nick Wilhelm von der Rockwerkstatt bei der Begrüßung erfreut feststellte – waren von dem Mix, den vielen Soloeinlagen und einem sehr gelungenen Zusammenspiel begeistert.

„Bands on Stage“

Weiter geht’s im Schlachthof am Freitag, 28. November. An diesem Abend steht der musikalische Nachwuchs im Fokus. Die Musiker des Groovelabs der Musikschule erhalten ein Podium, um Bühnenluft zu schnuppern. Die junge Bands werden unterschiedliche Musikstile performen.

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