Einsatz in „Gottes Weinberg“
: Katholische Kirchengemeinde Friesenheim dankt 200 Ehrenamtlichen

Die katholische Kirchengemeinde Friesenheim hat seinen mehr als 200 Ehrenamtlichen zwei besondere und emotionale Abende beschert.
Von
Christine Bohnert-Seidel
Friesenheim
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Die Ehrenamtlichen der katholischen Kirchengemeinde Friesenheim erhielten für ihren tatkräftigen Einsatz an zwei Abenden einen Dankesgottesdienst mit anschließendem Essen.

Bohnert-Seidel

Die katholische Kirchengemeinde Friesenheim feierte an zwei Abenden ihre große Helferschar der Ehrenamtlichen mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Festmahl im Landgasthof Mühlenhof. Mehr als 350 Einladungen wurden in diesem Jahr in die sechs Pfarreien verschickt. Mehr als 200 Ehrenamtliche nahmen sich – verteilt auf zwei Abende – Zeit und begegneten sich einander über die eigene Pfarreien hinweg. Den Gottesdienst hat der katholische Kirchenchor St. Laurentius aus Friesenheim mit seiner Leiterin und Organistin Rosina Strauß musikalisch gestaltet.

Zur Begrüßung betonte Gemeindereferentin Bettina Richter-Klahs: „Sie arbeiten im Weinberg des Herrn und im Weinberg der Kirchengemeinde Friesenheim.“ Diese lebe davon, dass sich Menschen einbringen, bunt gemischt wie an diesem Abend. Manche der Ehrenamtlichen seien seit Jahrzehnten dabei, andere nur sporadisch oder hätten ihren Dienst erst übernommen, so Richter-Klahs. Gott freue sich über jeden einzelnen, jeder Beitrag sei wertvoll. Richter-Klahs brachte Beispiele aus der Kirchengemeinde: „Ein freundliches Wort beim Café Mittendrin, das Gebet für einen Kranken, die Stunde Kirchenputz oder das wöchentliche Engagement in der Bücherei.“ Vielfältig sei das Engagement. Alles, ganz ohne Wertung, sei wertvolle Mitarbeit im Weinberg des Herrn.

Die Ehrenamtlichen waren während des Gottesdienstes eingeladen, sich über die Freude auszutauschen, die das Engagement persönlich bringe. Gottes Weinberg lebe nicht von Perfektion oder Konkurrenz, sondern von der Freude, dabei zu sein. Da gebe es kein Aufrechnen, wer viel und wer wenig mache.

Im Hinblick auf 2026 herrscht Zuversicht

Jede Arbeit sei wertvoll. Richter-Klahs dankte für die Liebe und Zeit, die jeder einzelne für die lebendige Kirchengemeinde aufbringe. Gleichzeitig wünsche sie sich, dass dieses Engagement auch für die große Kirchengemeinde Südliche Ortenau gelte.

„Die Form des Dankeschönabends mit Gottesdienst und einem anschließenden Essen im Landgasthof Mühlenhof ist uns jeder einzelne wert“, betonte Gemeindereferent Michael Merz. Dankbarkeit sei das Gedächtnis des Herzens. „Ohne die Ehrenamtlichen wäre es in der Kirche ganz schön dunkel“, so Merz und ergänzte: „Ohne das Ehrenamt wäre das gesamte Kirchenleben lahmgelegt. Wir sind allesamt sehr dankbar, dass wir unsere Ehrenamtlichen haben.“

Zuversicht sprach er auch für das kommende Jahr aus, wenn es die neue große Kirchengemeinde Südliche Ortenau gibt. Menschen fühlten sich auch weiterhin verbunden, weshalb er sicher sei, dass das Miteinander auch in einem großen Konstrukt gelingen werde.

Die Aufgaben der Helfer sind sehr vielfältig

Die Arbeit in den Pfarreien sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Viele agieren im Hintergrund, richten Blumen am Altar, fegen den Hof und im Herbst das Laub zusammen, sorgen seit vielen Jahren für Sauberkeit in der Kirche, schneiden Hecken, mähen Rasen, wirkten im Pfarrgemeinderat mit, singen in den Chören der Kirchengemeinde, unterstützen in der Eucharistie oder öffnen wöchentlich die Büchereien. Oft sei die gesamte Familie mit eingebunden, betonte Merz. Allen gemeinsam sei die Liebe zu dieser Gemeinschaft von Kirche und der Erhalt des lebendigen Gemeindelebens.

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