Ehrenamtliche Ämterlotsen
: Diese Lahrerinnen leisten Hilfe beim Umgang mit den Behörden

Monika Redt und Petra Wacker unterstützen Hilfesuchende seit Anfang des Jahres in Lahr. Das Angebot des Diakonischen Werks wird gut angenommen.
Von
red/pl
Lahr
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Die Ehrenamtlichen Monika Redt (Mitte) und Petra Wacker (rechts) sind als Ämterlotsen im Einsatz. Unterstützung erhalten sie von Sozialarbeiterin Susanne Wacker.

Haeusler

Seit März sind sie donnerstags im Gemeindehaus der Martinskirche in Lahr anzutreffen: Monika Redt und Petra Wacker, Ehrenamtliche im Projekt Diakoniepunkte-Ämterlotsen. Sie unterstützen Menschen, die Hilfe im Umgang mit Behördenangelegenheiten benötigen. Sie erklären dabei den Inhalt von Behördenbriefen, helfen beim Sortieren von Unterlagen und Ausfüllen von Anträgen.

Mit einer Schulung wurden sie laut einer Pressemitteilung des Diakonisches Werks im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau auf ihre Aufgaben vorbereitet. Zudem werden sie von einer hauptamtlichen Kraft begleitet.

Jede Woche warten neue Herausforderungen auf die Ehrenamtlichen

Diese professionelle Unterstützung ist besonders wertvoll, da jede Woche neue Herausforderungen auf die Ehrenamtlichen warten. Denn die Menschen, die das Angebot wahrnehmen, kommen mit ganz individuellen Lebenssituationen und Anliegen, heißt es in der Pressemitteilung des Diakonischen Werks.

Monika Redt und Petra Wacker freuen sich über ihren wöchentlichen Einsatz. „Ich lerne hier Menschen kennen, mit denen ich sonst nie in Kontakt gekommen wäre“, wird Petra Wacker in der Mitteilung zitiert. Monika Redt ergänzt: „Die Menschen sind freundlich und offen, so macht die Aufgabe wirklich Spaß.“

Die Begegnungen bereichern damit nicht nur die Hilfesuchenden, sondern eben auch die Ehrenamtlichen selbst. Besonders freuen sich Redt und Wacker über die professionelle Begleitung. Mit Susanne Wacker habe man immer eine Ansprechpartnerin, wenn sie mal nicht weiter wissen, das gebe ihnen Sicherheit.

Auf die Frage nach einem besonderen Erlebnis sind sich auch beide einig. Eine Frau mit Kleinkind sei zu ihnen gekommen, sie habe Hilfe beim Sortieren ihrer Unterlagen gebraucht. Dabei habe man zum Glück den Saal der Kirchengemeinde nutzen können. So wurden die Unterlagen auf mehreren Tischen ausgebreitet, das Kind hatte derweil ausreichend Platz zum Bewegen und Spielen. Und am Ende waren dann alle Unterlagen sortiert.

Auch Susanne Wacker ist davon überzeigt, dass das Projekt zeigt, wie gut Haupt- und Ehrenamt verknüpft werden können.

Unterstützung gesucht

Das Team freut sich laut der Pressemitteilung über weitere ehrenamtliche Verstärkung, um noch mehr Menschen unterstützen zu können. Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist willkommen und kann sich für weitere Informationen an Susanne Wacker wenden. Sie ist erreichbar via E-Mail an susanne.wacker@diakonie.ekiba.de oder unter Telefon 07821/9 23 76 35.

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