Direktverbindung Bahnhof-Klinikum
: Die Buslinie 107 in Lahr soll nach Westen erweitert werden

Mit einer Ausweitung will die Stadt neue Wohnquartiere anschließen sowie Bahnhof und Klinikum direkt verbinden.
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(red/jk)
Lahr
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Den Bahnhof soll künftig auch die Buslinie 107 anfahren.

Schabel

Mit der Umplanung der Linie 107 soll der ÖPNV in Lahr gestärkt werden. Am 28. April wird dem Gemeinderat der Beschluss über die Beauftragung der Verkehrsgesellschaft SWEG auf dem Tisch liegen, wie aus der städtischen Mitteilung hervorgeht. Als Startdatum der erweiterten Linie ist der 15. Juni ins Auge gefasst.

Bislang verbindet die Linie den „Schlüssel“, das Klinikum, die „Arena“ und den Bergfriedhof. Nach der Erweiterung wird das Wohnquartier Gartenhöfe im Lahrer Westen angeschlossen. Von dort geht es über den Bahnhof und weiter über die Dinglinger Hauptstraße in die Innenstadt und von dort über Burgheim und das Wohnquartier Hosenmatten II zum Ortenau-Klinikum.

Ein zusätzliches ÖPNV-Angebot, so die Stadt, entsteht dadurch für das Parktheater, den Stadtpark und das neue Wohnquartier dort, die Schulen in der Nordstadt und das Terrassenbad. „Hosenmatten II“ wird durch eine neue Haltestelle am Kirschbaumplatz besser angeboten. Insgesamt werden laut Mitteilung in den neuen Wohnquartieren mehr als 700 Wohnungen ans öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen.

Der Fahrplan wird von Montag bis Samstag deutlich ausgeweitet: Der Bus fährt künftig im Stundentakt zwischen 5.30 Uhr morgens und 23 Uhr abends.

Zahlreiche Bürger und Besucher, heißt es, profitierten von einem verbesserten Zugang zu zentralen Einrichtungen und Freizeitzielen. Besonders für das Ortenau-Klinikum bedeute die Maßnahme auch dank der umstiegsfreien Verbindung zum Bahnhof eine erhebliche Verbesserung der Erreichbarkeit für mehr als 1000 Beschäftigte und zahlreiche Patienten und Besucher.

Halt bei der „Arena“ entfällt

Mit der Anpassung entfällt die Haltestelle „Am alten Stadtbahnhof/Arena“ in der Hansastraße. Alternativ stehe die nahe gelegene Haltestelle „IHK“ in der Lotzbeckstraße zur Verfügung. Die Option, die vorhandene Wartehalle an eine andere Haltestelle im Stadtgebiet zu versetzen, wird geprüft.

Für die Verwaltung entstehen Mehrkosten von rund 212 000 Euro pro Jahr, heißt es in der Mitteilung weiter.

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