„Da werden sie gucken“: Herrenknecht will im Schwanauer Blumenkübel-Streit offenbar nachlegen

Martin Herreknecht gibt wohl nicht klein bei.
Stache/dpa- Herrenknecht kündigt im TV eine neue Aktion im Blumenkübel-Streit mit Schwanau an.
- Hintergrund: 20 Kübel in Allmannsweier sollten den Verkehr bremsen, er ließ sie entfernen.
- Er warnt die Gemeinde und droht mit Teilen seines Unternehmens wegzuziehen.
- TV-Programm am Montag: Doku „Der Tunnelkönig …“, danach „das große Interview“ im SWR.
- Weitere Aussagen im Gespräch: Kritik an Elon Musk und Idee eines Tunnels unter der Straße von Hormus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Martin Herrenknecht zur Primetime im TV – das gibt's am Montag, 13. Juli, ab 20.15 Uhr im SWR. Laut Ankündigung des Senders wird zunächst die Doku „Der Tunnelkönig – Herrenknecht verbindet die Welt“ und im Anschluss (ab 21 Uhr) „Martin Herrenknecht – das große Interview“ ausgestrahlt.
Der 84-Jährige sieht eine Gefahr für den Verkehr
Im Gespräch soll es auch um den seit Monaten schwelenden Streit zwischen Herrenknecht und der Gemeinde Schwanau gehen. Letztere hatte, wie mehrfach berichtet, in Allmannsweier 20 Blumenkübel als verkehrsberuhigende Maßnahme in einer 30er-Zone aufgestellt – und Martin Herrenknecht sie abräumen lassen. Der 84-Jährige sah darin eine Gefahr für den Verkehr, nicht zuletzt für seine Mitarbeiter.
Warnung an Gemeinde
Die Ankündigung der Kommune, die Kübel wieder an Ort und Stelle bringen zu wollen, konterte der Tunnelbohrunternehmer vor Kurzem mit der Drohung, Teile seines Unternehmens aus Schwanau abzuziehen.
„Ich werde eine Aktion machen“
Nun legt er offenbar erneut nach. Laut SWR sagt Herrenknecht im Interview: „Ich werde eine Aktion machen, da werden sie gucken, was sie machen im Gemeinderat.“ Was genau der Firmengründer plant und ob er es in dem Fernsehbeitrag verrät, bleibt offen. Dass er mit dem Zwist polarisiere, sei ihm jedenfalls „...egal“, wird Herrenknecht zitiert.
Elon Musk: „ein Blender“
Weitere Themen des Gesprächs, das in Herrenknechts Gästehaus geführt wurde, sind unter anderem US-Unternehmer Elon Musk („ein Blender“) sowie die umkämpfte Straße von Hormus, die man laut dem 84-Jährigen mit einem Tunnelprojekt umgehen könnte.
Die sensible Seite Herrenknechts
Auch die sensible Seite des kantigen Schwanauers, dessen Weltunternehmen in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, wird gezeigt, verspricht der SWR. So soll Herrenknecht etwa von seiner Kindheit „zwischen unendlicher Freiheit, aber auch Prügel vom Vater“ berichten.
Doku und Interview sind ab kommenden Montag auch in der ARD-Mediathek abrufbar.
