Bürgermeister zieht Bilanz: „Das Fest war für Kappel-Grafenhausen wichtig“

Der Jubiläumsabend mit seinen zahlreichen Akteuren – hier die Rhinschnooge Kappel mit ihrem Tanz aus „König der Löwen“ – hatte viele Besucher angezogen.
Decoux„Ein voller Erfolg auf ganzer Linie“ – so bezeichnet Kappel-Grafenhausens Bürgermeister Philipp Klotz das Eingemeindungsfest 50+1, das am Wochenende bei der Halle Grafenhausen und mit der Gemeinderallye auch über beide Ortsteile hinweg gefeiert wurde. Besonders beim Festabend am Samstag war kaum noch ein Sitz in Grafenhausen zu bekommen: Alle 900 Plätze im Zelt und in der Halle waren belegt und auch außerhalb standen noch Bürger und stießen auf das Jubiläum an. Auch am Sonntag waren Halle, Festzelt und Mensa voller gut gelaunter Festbesucher.
Die Goldene Hochzeit der Doppelgemeinde noch zu feiern – wenn auch mit einem Jahr Verzögerung – sei ihm persönlich wichtig gewesen, aber auch wichtig für den ganzen Ort, glaubt Klotz. Das zeige sich zum einen an der Vielzahl der Festbesucher, die zum größten Teil aus Kappel-Grafenhausen selbst gekommen seien, aber auch an der großen Zahl der Helfenden, die dafür sorgten, dass das Fest ein riesiger Erfolg wurde.
Bürgermeister bedankt sich bei den vielen Helfernfür ihren Einsatz
Besonders dem Arbeitskreis 50+1, dem Bauhof- und Rathausmitarbeiten, den Vereinen sowie den Schulen und Kindergärten gilt Klotz’ Dank. „Ich danke allen, die etwas zum Fest beigetragen haben von der Dekoration angefangen über die Akteuren und denen hinter der Theke bis zu denen, die im Hintergrund dafür sorgten, dass alles funktionierte“, erklärt er.
Auch Klotz selbst war bei dem Fest ganz schön eingespannt: Egal, ob Fassanstich, Fundsachenversteigerung, Festabend am Samstag oder Bedienen am Sonntag: Er selbst sei von Samstagmorgen bis Sonntag um 19.30 Uhr nahezu durchgehend in Beschlag genommen worden, lediglich für ein paar Stunden Schlaf sei er mal kurz daheim gewesen, berichtet Klotz am Montag gut gelaunt unserer Redaktion und fügt hinzu: „Es hätte ja auch niemanden geholfen, wenn ich einfach nur rumgesessen hätte.“
Was ihn ebenfalls freut: Es war nicht nur ein schönes, sondern auch ein friedliches Fest gewesen. Auch der Sanitätsdienst der Freiwilligen Feuerwehr hatte nur vier kleinere Vorfälle wie Kreislaufprobleme oder Schnittwunden verzeichnet.