Auch die Vorfahrtsregelung ändert sich: In der Ringsheimer Hauptstraße gilt ab sofort „Zone 30“

In der Hauptstraße in Ringsheim ist nun eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Nicht nur die erlaube Geschwindigkeit, auch die Vorfahrtsregelung ändert sich dadurch.
GemeindeIn der Hauptstraße in Ringsheim gilt ab sofort „Zone 30“ – und damit auch „rechts vor links“. Das teilte die Gemeinde Ringsheim Freitagnacht mit. Eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung des Landratsamtes wurde von Verwaltung und Bauhof umgesetzt. Alle Nutzer der Hauptstraße werden um Beachtung und vorsichtige Fahrweise, gerade nach der Änderung gebeten, erklärt die Gemeinde Ringsheim in einer Pressemitteilung.
Die Einrichtung dieser „Zone 30“ hat die Gemeindepolitik schon länger beschäftigt. Auch die LZ berichtete darüber. Die Wunschvariante des Ringsheimer Gemeinderats, „Tempo 30“ mit Beibehaltung der Vorfahrtsstraße, wurde regelmäßig von der Straßenverkehrsbehörde abgelehnt. Dies sei rechtlich nicht zulässig, lautete die Begründung. So musste jetzt doch „rechts vor links“ eingeführt werden, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung.
Für die Verkehrsteilnehmer wird dies eine deutliche Umstellung geben, deshalb sind auch für einige Wochen/Monate an jeder Kreuzung Warnschilder „Vorfahrt geändert“ vom Bauhof angebracht worden. Gleichzeitig mussten an den Kreuzungen vorhandene Markierungen von einer Fachfirma abgefräst werden.

An der Kreuzung „Hauptstraße / Alte Bundesstraße“ wurde eine „Stop“-Stelle mit großer Straßenmarkierung eingerichtet.
Foto: GemeindeIn den kommenden Wochen werden dann noch Piktogramme auf die Straße sowie Markierungen für die neuen Bushaltestellen „Ortsmitte“ angebracht.
Auch bei der Kreuzung beim „Gasthaus Hirschen“ gibt es eine Änderung
Eine weitere Änderung gibt es an der Kreuzung „Hauptstraße / Alte Bundesstraße“. Dort wurde jetzt eine „Stop“-Stelle mit großer Straßenmarkierung eingerichtet. Die Gemeinde wollte das schon länger, nach dem großen Unfall im Sommer an genau dieser Stelle wurde jetzt auch die Genehmigung für diese Maßnahme erteilt. So soll die Einmündung nochmals deutlich sicherer werden, schreibt die Gemeinde.