Am Donnerstag ausgeliefert: Rulantica-Tatverdächtiger sitzt jetzt in deutschem Gefängnis

Der Haftrichter des Freiburger Amtsgerichts ordnete Untersuchungshaft für den dringend Beschuldigten an.
SeegerDer 31-Jährige war am 15. August aufgrund eines internationalen Haftbefehls in seinem Heimatland Rumänien festgenommen worden. Nachdem ein Gericht in Rumänien seine Auslieferung bewilligt hatte, wurde der Beschuldigte am Donnerstag deutschen Strafverfolgungsbehörden übergeben. Am Freitagvormittag wurde er dem Haftrichter des Amtsgerichts Freiburg vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Damit sitzt er nun in einem deutschen Gefängnis.
Die Arbeit der Ermittlungsgruppe „Niederwald“ sowie die Untersuchungen und Auswertungen der bislang sichergestellten Spuren durch das Landeskriminalamt dauern indes weiterhin an, hat das Offenburger Polizeipräsidium mitgeteilt. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, sei noch nicht abzuschätzen.
Dem Mann wird vorgeworfen, am Samstagabend, 9. August, ein sechsjähriges Mädchen aus der Wasserwelt Rulantica des Europa-Parks gelockt und in einem Waldstück nordöstlich von Rust missbraucht zu haben. Der Rumäne hatte in Sulz gewohnt, sich nach der Tat aber nach Rumänien abgesetzt, wo er von örtlichen Ermittlungsbehörden aufgespürt worden war.