Abschluss an Geroldsecker Bildungszentrum Seelbach
: Nicht nur Lob bei der Zeugnisübergabe

92 Schüler des Geroldsecker Bildungszentrums Seelbach haben ihre Prüfungen bestanden. Bei der Zeugnisübergabe in der Geroldeckerhalle freute sich Rektor Daniel Janka über die Leistungen – problematisierte aber häufiges Fehlen im Unterricht.
Von
red/pl
Seelbach
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Zeugnisübergabe in der Geroldseckerhalle

Schule

30 Schüler der Abschlussklassen an der Realschule in Seelbach haben ihre Realschulprüfung bestanden. Das berichtet das Bildungszentrum in einer Pressemitteilung. In der Werkrealschule haben derweil 62 Schüler, darunter 24 aus der zehnten und 38 aus der neunten Klasse ihre Prüfungen bestanden, heißt es weiter.

Die Übergabe der Zeugnisse lief in der Geroldseckerhalle in Reichenbach. Dort wurden auch die Auszeichnungen für besondere Leistungen vergeben. Die Feier stand unter dem Motto „Shine bright like a diamond“. Als Symbol und kleines Geschenk, bekam jeder Abschlussschüler einen Schlüsselanhänger in Form eines Diamanten.

Auch Rektor Daniel Janka ging in seiner Rede auf das Motto ein, das auf dem gleichnamigen Song von Rihanna aus dem Jahr 2012 basiert. „Leucht hell wie ein Diamant“ – wenn er in die leuchtenden Augen der Absolventen blicke, sei das Motto passend. Der Song handle von innerer Schönheit, Selbstbewusstsein und dem Leuchten, das jeder in sich trägt.

Die zentrale Botschaft des Lieds sei es, dass man sich selbst lieben und sein inneres Licht zum Strahlen bringen solle – und das unabhängig von äußeren Umständen oder Schwierigkeiten. Mit dem Erhalt des Abschlusszeugnisses dürfte jeder strahlen. „Eine wichtige Etappe eures Lebens ist geschafft und ihr dürft stolz darauf sein“, so Janka. Die Aufgabe von Schule sei es letztendlich, die Potenziale jedes Schülers zur Entfaltung zu bringen.

Rektor spricht eine Mahnung aus

In der Rede ging Janka auch auf die angesprochenen äußeren Umstände und Schwierigkeiten ein. Zum einen seien das der Lockdown im Zuge der Pandemie gewesen, die Schüler waren damals in der sechsten oder siebten Klasse.

Zudem sei besonders in diesem Jahrgang ein häufiges Fehlen einer großen Anzahl von Schülern zu beobachten gewesen. Eine grobe Statistik belege, dass sich bei 16 Prozent der Abschlussschüler 971 Fehltage angehäuft hätten. Im Schnitt seien das 65 Fehltage pro Schüler. Wenn man krank sei, sei man krank. „Die Zahlen sprechen allerdings von einer besonders auffällig großen Anzahl von Krankheitstagen“, so Janka. Schulleiter untereinander erkennen laut Janka ein Phänomen namens „Schulabsentismus“ – das Fehlen im Unterricht. Und das schon vor Corona. Dieser Entwicklung müsse entgegengewirkt werden. In der Arbeitswelt könnten auffällig hohe Fehlzeiten zur Kündigung während der Probezeit führen.

Besondere Leistungen

Bei den Abschlussklassen an der Realschule ist Charlotte Griesbaum mit einem Notendurchschnitt von 1,3 Prüfungsbeste. Ein ebenso hervorragendes Ergebnis sicherten sich laut Mitteilung Julius Himmelsbach (1,4), Mia Obert (1,6) und Tamino Weber (1,7).

Auch in der Werkrealschule erzielten die Schüler sehr beachtliche Ergebnisse: Vincent Flamm, Werkrealschulklasse 9, erlangte einen Schnitt von 1,2 als beste Gesamtleistung seines Jahrgangs, Marlene Kopf, Zuri Melchior und Lilian Bramer freuten sich über einen Schnitt von 1,3. In der zehnten Klasse der Werkrealschule erzielten Yara Kürz mit einem Schnitt von 1,3 und Emily Kossmann mit 1,6 ein hervorragendes Gesamtergebnis, heißt es weiter.

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