Windpark auf der Prechtaler Schanze
: Windräder sollen ab 2025 in Betrieb gehen

Das Landratsamt hat drei Windkraftanlagen auf der Prechtaler Schanze zwischen Hausach und Gutach genehmigt.
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(red/cr)
Oberndorf
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Maximilian Ganninger (von links, Leiter Amt für Immissionsschutz und Abfallrecht), Nikolas Stoermer (Dezernent für Erneuerbare Energien), Teresa Frenssen (Projektleiterin E-Werk Mittelbaden) und Stefan Böhler (Mitglied der Geschäftsleitung E-Werk ) freuen sich über die Genehmigung.

Landratsamt

Das Verfahren für die immissionsschutzrechtlichen Neugenehmigungen für drei zusätzliche Windenergieanlagen auf der Prechtaler Schanze ist laut einer Pressemitteilung abgeschlossen. Auf der Prechtaler Schanze werden derzeit sechs Windenergieanlagen betrieben. Mit dem Zubau der neugenehmigten Anlagen wird der Windpark Prechtaler Schanze mit insgesamt neun Anlagen der größte Windpark im Ortenaukreis sein. Betreiber ist das E-Werk Mittelbaden gemeinsam mit Bürgern und den Kommunen in der Region. Mit dem Bau auf den Gemarkungen Gutach und Hausach soll Ende des Jahres begonnen werden. Die Inbetriebnahme soll dann 2025 erfolgen.

„In den vergangenen zwölf Jahren hat der Ortenaukreis bereits 46 neue Windkraftanlagen bewilligt – und ich freue ich mich sehr, dass wir heute gleich drei neue Anlagen zeitgleich genehmigen“, wird Landrat Frank Scherer in der Mittelung zitiert. „Diese Anlagen können mit dem erzeugten Strom rund 106 500 Haushalte versorgen, was etwa 65 Prozent der Haushalte im Ortenaukreis entspricht.“ Damit leiste der Ortenaukreis einen bedeutenden Beitrag, um die von der Regierung vorgegebenen Klimaschutzziele zu erreichen, so Scherer.

Zu Beginn des Verfahrens waren die Errichtung und der Betrieb von zunächst vier zusätzlichen Anlagen vorgesehen. Im Laufe des Verfahrens zeigte sich jedoch, dass eine Anlage (WEA 7) nur mit erheblichen Nachträgen hätte genehmigt werden können. Das E-Werk hat sich daher entschieden, den Antrag auf drei Anlagen zu beschränken. „Ich freue mich erneut, eine Genehmigung für ein Windenergieprojekt übergeben zu können. Durch den Austausch mit dem E-Werk konnten wir drei der ursprünglich vier geplanten Anlagen zügig genehmigen“, erklärt Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises. „Mit dem fünften abgeschlossenen Verfahren im ersten Halbjahr 2024 leistet der Ortenaukreis einen wesentlichen Beitrag für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Stoermer weiter.

Weitere Anträge im Genehmigungsverfahren

Stefan Böhler, Mitglied der Geschäftsleitung E-Werk Mittelbaden Technischer Service, sagte: „Ein wesentliches Standbein zum Gelingen der Energiewende ist die Windenergie in unserer Region. Daher freuen wir uns über die Genehmigung zum Bau von drei weiteren Windenergieanlagen auf einem der windreichsten Standorte in der Ortenau: der Prechtaler Schanze. Wir forcieren damit die CO₂-neutrale Stromversorgung in der Ortenau und setzen konsequent unseren Weg als Gestalter der Energiewende fort.“

Der Ausbau der Windenergieanlagen im Landkreis geht weiter: „Derzeit befinden sich noch zwei Anträge im Genehmigungsverfahren, für das Repowering der dritten Anlage auf dem Kempfenbühl (Gemarkung Seelbach) sowie für ein kreisüberschreitendes Projekt für den Windpark Mooshof II (Gemarkung Hornberg). Weitere Windenergieprojekte wurden uns für die nächsten Monate bereits angekündigt“, führte Stoermer aus.

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