Versammlung in Welschensteinach
: So stellt sich die Bachdatscherzunft für die kommende Fasent auf

Neben einem erfolgreichen Narrentreffen blickten die Welschensteinacher Bachdtscher auf die Mitgliederzahlen und die Vorstellung des kommenden Fasentmottos gerichtet.
Von
Claudia Vollmer
Oberndorf
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Stellvertreterin Antje Wörner (rechts) und Vorsitzender Dominik Himmelsbach (von links) haben Adrian Himmelsbach, Elias Vollmer, Nicolai Beha, Lars Vollmer, Lisa-Marie Wölfle, Gerlinde Maier, Mirko Obert, Patrizia Himmels in der Versammlung geehrt.

Vollmer

Die Bachdatscherzunft hatte am Samstag zur Hauptversammlung im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins eingeladen. „Die Fasent 2025 wird in die Geschichte eingehen“, resümierte Narrenvater Dominik Himmelsbach. „Das nachgeholte Narrentreffen anlässlich unseres 44-jährigen Bestehens wurde nur durch euch zum Erfolg. Wir können stolz auf uns sein“, lobte er die Mitglieder. Der Umzug durch das Dorf stellte hierbei wegen der engen Straße die größte Herausforderung dar. Am Sonntag waren 3900 Hästräger aus 58 Gruppen und circa 2000 Zuschauer zu Gast. Auch das Bachdatscherfest war gut besucht.

Schriftführerin Vanessa Schmid warf einen Rückblick auf die vergangene Fasent. Besonders hob sie den Partyausflug auf den Cannstatter Wasen mit 120 Teilnehmern hervor sowie die Premiere am Narrenbaum, den zum ersten Mal Bachdatscher und Eckgutswieble zierten.

Neuer Bürgermeister freut sich auf Zusammenarbeit

„Ihr habt im Januar bewiesen, dass ihr tolle Feste feiern könnt, darauf könnt ihr besonders stolz sein“, lobte Ortsvorsteher Xaver Rockenstein die Zunftmitglieder. Alle Vereine und auch viele Privatpersonen waren in die Organisation und Umsetzung involviert. „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit“, sagte der designierte Bürgermeister Benedikt Eisele, der ebenfalls anwesend war. Um den Nachwuchs machen sich die Bachdatscher keine Sorgen. Es wurden insgesamt zwölf neue Anwärter vorgestellt sowie sechs neue Hästräger in den Verein gewählt, die ihr Anwärter-Jahr schon hinter sich haben. Der 1978 gegründete Verein hat damit 424 Mitglieder, davon 245 Aktive und etwa 90 Kinder.

Der Vorstand verabschiedete sein langjähriges Teammitglied Markus Wernet, der seit 2014 als Beisitzer fungierte und sich hauptsächlich um die Organisation des Aufbaus und die Mitorganisation des Narren- und Maibaumstellens kümmerte. Zudem war er ein wichtiges Bindeglied zwischen Verein und Bauhof. „Wir verlieren einen Macher im Hintergrund, immer unaufgeregt, meistens still, aber auch laut, wenn es sein musste“, bedauerte Dominik Himmelsbach den Weggang. Als Nachfolger wird ab sofort Erik Brucher das Team verstärken. „Er war unser Wunschkandidat und passt mit seinen Fähigkeiten perfekt zu uns“, freut sich der Narrenvater.

Erster Termin 2026 bereits Anfang Januar

Vanessa Schmid gab die Termine für die nächste Fasent-Saison bekannt. Die erste Gelegenheit zum Einstieg bietet sich bereits am 10. und 11. Januar bei der Narrenzunft Buhneschäfe in Zunsweier. Unter anderem ist man bei der Patenzunft in Rheinbischofsheim, die ihr 55-jähriges Jubiläum feiert sowie bei den Narrentreffen in Schuttertal und Hofstetten. Am 7. Februar findet das Schnurren statt, bevor die närrische Zeit mit dem Schmutzige Dunnschtig beginnt.

Von vier Vorschlägen für das nächste Motto wurde der Gewinner „Wir trommeln im Dschungel, die wilden Tiere sind wach – die Bachdatscher feiern mit euch durch die Nacht“ gekürt. Die anderen erhielten einen Gutschein.

Ehrungen in der Hauptversammlung

Narrenvater Dominik Himmelsbach und die stellvertretende Vorsitzende Antje Wörner ehrten 14 Mitglieder für ihre Treue mit den entsprechenden Orden: für 25 Jahre Thomas Buchh; für zehn Jahre Lisa-Marie Wölfle, Mirko Obert, Nicolai Beha, Patrizia Himmelsbach, Adrian Himmelsbach, Elias Vollmer, Heiko Striegel, Lisa Obert, Carina Klemm, Lars Vollmer, Gerlinde Maier, Petra Wernet und Regina Striegel.

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