Vereine planen Termine
: Zwei Traditionsveranstaltungen fallen 2026 in Hausach weg

Hausachs Vereine haben die Termine für 2026 koordiniert. Viel Lob gab es für das Engagement der 80 Gruppierungen. Nicht alle Traditionsveranstaltungen bleiben.
Von
Christiane Agüera
Oberndorf
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Wolfgang Hermann (von rechts), Melanie Axmann, Manfred Müller und Lea Wurster leiteten die Versammlung der Hausacher Vereinsvertreter.

Agüera

Wie aktiv die Hausacher Vereine sind, zeigte sich bei der Vereinsvertreter-Versammlung am prall gefüllten Kalender fürs kommende Jahr. Zuvor gab Marc Zehntner vom Wolfacher Steuerbüro Zetax einen Überblick über neuralgische Punkte und Neuerungen bei der Besteuerung der Vereine. Er riet, vorausschauend auf Dinge zuzugehen und die eigene Vereinssatzung mit der aktuellen Mustersatzung des Finanzamts zu vergleichen.

„Klingt furchtbar nach ,Dipfeleschisser’, es ist aber so“, kommentierte der Steuerberater, der auch in mehreren Vereinen als Schatzmeister fungierte. Bürgermeister Wolfgang Hermann zeigte sich dankbar für die rege und gute Arbeit in den mehr als 80 Vereinen: „Als Stadt versuchen wir zu unterstützen, so gut es geht“, erinnerte er auch an die Übernahme der Organisation von Muttertagsmarkt und Hausacher Advent durch das Kultur- und Tourismusbüro.

„Wir müssen sparen und achten darauf, dass wir ein tolles Freizeitangebot haben. Deshalb sind wir auf die Vereine angewiesen“, betonte der Bürgermeister und er zollte gleichzeitig Respekt: „Ihr übernehmt die wahnsinnig große Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu fördern“, für die Stadt „eine absolute Entlastung.

Bläser wollen nicht bei Neujahrsserenade spielen

Die Schnittstelle der Vereinsarbeit bilden im Kultur- und Tourismusbüro die Leiterin Melanie Axmann, ihre Stellvertreterin Lea Wurster und die neuen Mitarbeiterinnen Stefanie Obert und Annette Götz, die sich beide bei der Versammlung vorstellten. Erneut konnte kein Vereinssprecher gefunden werden. Manfred Müller betreut das Amt weiterhin kommissarisch. Wer Interesse hat, könne sich bei Melanie Axmann melden. „Ein Sprecher, es geht auch im Team, würde unser Vereinsleben komplettieren“, so Hermann.

Gleich zwei traditionelle Veranstaltungen wird es nicht mehr geben. Die Versammlung stimmte darüber ab, dass es aufgrund mangelnden Interesses und weil das Klösterle Sankt Sixt nicht mehr für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehe, kein Vereinspatrozinium mehr geben soll.

Auch die Neujahresserenade des Historischen Vereins wird nicht mehr stattfinden, weil die Bläser nicht mehr spielen möchten, wie der Bürgermeister informierte. Hier wird überlegt, in welchem Rahmen ein Neujahrsempfang samt seiner Neujahrsansprache stattfinden könnte.

Erwin Moser, Vorsitzender des Forums Hausach und des Fördervereins Hausacher Bärenadvent, dankte zum Schluss den „bärenstarken Frauen“ im Kultur- und Tourismusbüro, „die einen richtig guten Job machen“.

Terminauswahl 2026

Am 14. März werden in der Stadthalle die Landesmeisterschaften im Rommé ausgetragen. Am 21. März heißt es „RGG jazzt und rockt“. Das Jahreskonzert der Stadtkapelle befasst sich am 28. März mit „Menschen hinter Instrumenten“. Der 29. Leselenz findet vom 8. bis 15. Juli und vom 6. bis 8. November statt. Bewährte Sportveranstaltungen und kulturelle Höhepunkte wie Musicafé, Burgerleben, Museumsöffnungen, im Hexe-Gaarde oder Mostmaierhof, Ferienprogramm und vieles mehr bieten für alle Altersklassen etwas. Alle Termine gibt es hier: www.hausach.de.

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