Mit Clubhaus und Kunstrasen
: So wurde Vereinsgeschichte beim FC Kirnbach geschrieben

Der frisch sanierte Kunstrasenplatz des FC Kirnbach wurde eingeweiht, zugleich erhielt das angrenzende Gebäude offiziell einen neuen Namen.
Von
Andreas Buchta
Oberndorf
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Bei der offiziellen Benennung des Clubhauses in Klaus-Kreß-Clubhaus freuten sich Verantwortliche und Kreß’ Familie.

Buchta

Es war ganz schön was los am Wochenende im Kirnbacher Eschenloch. Zum einen wurde am Sonntag der sanierte Kunstrasenplatz des FC Kirnbach eingeweiht, zum anderen wurde das Clubhaus nach Klaus Kreß benannt: Ein doppeltes Fest also, das gebührend unter großer Beteiligung gefeiert wurde.

„Heute schreiben wir ein Stück Vereinsgeschichte“, sagte Nelio Tomé vom FC-Vorstand zur Benennung des bisher namenlosen Clubhauses in „Klaus-Kreß-Clubhaus“. Damit ehrt der Verein posthum seinen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden, der den FC wie kaum ein anderer geprägt hat.

19 Jahre aller Einsatz für den FC Kirnbach

1979 übernahm ein „Motor, Gestalter und Antreiber“, wie Tomé ihn treffend bezeichnete, die Führung des Vereins. Bis 1998 machte Klaus Kreß den Verein als Vorsitzender zu einem Ort der Begegnung für ganz Kirnbach. Unter seiner Führung gab es Bauprojekte, die das Gesicht des Vereins bis heute prägen: 1980 setzte er sich mit aller Kraft für den Ausbau des nun nach ihm benannten Clubhauses ein. Es folgte 1996 der Bau des Parkplatzes.

Und Klaus Kreß brachte Leben auf den Platz durch in der ganzen Region beachtete Veranstaltungen wie 1983 das Moosenmättle-Open-Air, die Kirnbach Open ab 1989 und nicht zuletzt den Moosenmättle-Berglauf ab 1987. Ein Höhepunkt waren 1997 die Seniorenberglaufmeisterschaften in Kirnbach mit mehr als 400 Teilnehmern.

Auch sportlich führte Klaus Kreß den FC zu Erfolgen. So gelang dem Verein unter seiner Führung zweimal der Aufstieg in die Kreisliga A. Dabei war er äußerst hartnäckig, manchmal unbequem und ließ niemals locker. „Heute tragen wir diesem Lebenswerk Rechnung“, sagte Tomé.

Die Fassade schmückt ein neuer Schriftzug

„Das Clubhaus, das Herzstück des Vereins, wird künftig den Namen Klaus-Kreß-Clubhaus tragen.“ Damit wurde der neue Schriftzug auf der Fassade unter großem Applaus enthüllt. „Lieber Klaus, wir danken dir“, waren die abschließenden Worte.

Jochen Kreß, ein Sohn des Geehrten, bedankte sich beim FC-Team. „Klaus hätte sich bestimmt gefreut“, erklärte seine Witwe Anneliese Kreß und überreichte dem Vorstand eine Spende. „Es war die richtige Entscheidung“, sagte Bürgermeister Thomas Geppert bei der anschließenden Einweihung des runderneuerten Kunstrasenplatzes. „Damit ist das Stadion zukunftsfest.“

Kosten Kunstrasen

Andreas Eßlinger, Vorstand Technik und Wirtschaftsbetrieb, freute sich über den Projektabschluss: „Mit 185 000 Euro für den Kunstrasenplatz haben wir eine Punktlandung hingelegt.“

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