Zwieblbeeda-Fest in Betra
: Sechs Zentner Zwiebeln und keine Tränen

Das Zwieblbeedafest in Betra lockte mit Gaumenfreuden und schwungvoller Musik. Bereits am Samstag zum Festbeginn strömten die Gästen nach Betra, so dass es schwer war, noch Plätze zu finden.
Von
Jürgen Baiker
Oberndorf
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Die Festbänke füllen sich beim Betraer Zwieblbeedafest in der Regel schnell.

Baiker

Die Betraer Bevölkerung fieberte buchstäblich dem Beginn des Betraer Zwiebelbeedafescht entgegen. Für den Musikverein Betra, zusammen mit dem Jugendmusikverein, war es wieder ein Highlight in seinem Festkalender 2024. Doch das von Freitag bis Montag dauernde Fest hat auch in der Region einen guten Ruf und wird entsprechend besucht.

Der Samstagabend zeigte in der Mitte des Fleckens einen voll besetzten Platz. Dichtgedrängt war es kaum möglich, an die einzelnen kulinarischen Stände zu kommen. Angeboten wurden neben der obligatorischen Zwiebelbeeda auch Speckbrot, Rettich, Holzofenbrot, Heiße Rote, Steak und Pommes. An der Hauptkasse gab es eine lange Schlange, um die heiß begehrten Bons zu ergattern. Ein Weinstand war auch im Angebot.

Zwiebeln waren vorbereitet

In der Backstube wurden 300 Kilogramm Zwiebeln verarbeitet. Da die Zwiebeln schon geschält und geschnitten waren, gab es keine Tränen mehr. 20 Bleche können auf einmal in den Backofen geschoben werden. Am frühen Morgen des Samstags war der Backofen angefeuert worden, galt es doch zuerst die vielen Bauernbrote zu backen, die nur während des Festes verkauft werden.

Pünktlich um 17.30 Uhr begann der Musikverein Vollmaringen mit seinem Dirigenten Carsten Bohnet, die vielen Gäste musikalisch auf ein Super-Festwochenende einzustimmen. Er umrahmte auch den Fassanstich, der letztmalig gekonnt vom bisherigen Ortsvorsteher Andreas Schad unter Assistenz von Edmund Teufel vorgenommen wurde. Die „alten“ und „neuen“ Ortschaftsräte schauten gerne zu. Mit nur einem Schlag zeigte sich Andreas Schad sehr treffsicher.

Volksmusik und Partysound

Ab 21 Uhr spielte die Partyband Happy Melodie. Mit Volksmusik und Partystimmung sorgten sie für einen beschwingten Abend. Auch das Tanzbein durfte geschwungen werden.

Da um 21 Uhr auch das Fußballspiel zwischen Deutschland und Dänemark begann, versorgten sich vorab viele Festbesucher mit Proviant (Zwiebelbeeda) um diese daheim beim Fernsehschauen zu essen. Danach ging es wieder zurück zum Fest, um dort den Sieg zu feiern. Petrus hatte ebenfalls ein Einsehen, denn er schickte zur nächtlichen Stunde nur Regen ohne Sturmbegleitung. Am Sonntag wurde ab 11.30 Uhr weiter gefestet. Es spielten die Musikvereine aus Reichenbach, Bochingen, die Murgtaltmusikanten aus Baiersbronn und die Stadtkapelle Dornstetten. Für die Kinder gab es eine Spielstraße.

Tag der Musikvereine

Der Montag ist traditionell dem Handwerkervesper vorbehalten, dann gibt es verschiedenen Wurstsalat-Varianten. Die Jugendkapelle Betra/Dettingen stellt ihr Können unter Beweis. Der Musikverein Wiesenstetten spielt zum Festausklang.

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