Wasserrohrbruch in Horb: Darum ist die Bildechinger Steige gesperrt

Der Wasserrohrbruch in der Bildechinger Steige. Die Horber Tiefbau hat schon die Stelle freigegraben.
Jürgen LückDas dürfte viele Autofahrer nerven: Die Bildechinger Steige – für viele der schnelle Weg vom Hohenberg in die Kernstadt – ist plötzlich gesperrt.
Stadtwerke-Chefin Monika Mitzkat steht gegen 11.20 Uhr an der Baugrube. Sie schaut hinein und sagt: „Da ist eine Wasserrohrleitung geplatzt. Ehe man das wieder gerichtet hat, kann es dauern.“
Kurz Zeit später kommt die offizielle Störmeldung vom Rathaus. Dort heißt es: „Aufgrund eines Rohrbruchs ist seit Montagmorgen und voraussichtlich noch bis Mittwoch 2. April die Bildechinger Steige voll gesperrt. Das städtische Wasserwerk hatte einen hoher Wasserverlust festgestellt. Zwischenzeitlich konnte die Rohrbruchstelle in der Druckleitung durch die städtische Straßen- und Tiefbau lokalisiert werden. Sie befindet sich auf Höhe des Gasthauses ‘Greifen‘ in der Nähe des Unteren Marktes.“
Sperrung vorraussichtlich bis Mittwochabend
Und seitdem stehen die rot-weißen Absperrgitter direkt am Zebrastreifen vor der Altheimer Straße/Unterer Marktplatz.

Das Wasser spritzt nur so raus: Blick in die Baugrube auf derBildechinger Steige.
Foto: Jürgen LückUnd das kann dauern. Offenbar versuchen die Stadtwerke derzeit, das Wasser abzustellen. Dann soll weiter gegraben und geforscht werden, um die Schadstelle zu finden. Deshalb gehen die Stadtwerke davon aus, dass die Sperrung der Bildechinger Steige bis Mittwochabend oder noch länger dauern könnte. Das Rathaus schreibt: „Die Reparatur inklusive Wiederherstellung der Straßenoberfläche wird bis voraussichtlich Mittwochabend, 2. April, andauern, sofern nicht noch zusätzliche Schadstellen festgestellt werden. Solange bleibt die Bildechinger Steige gesperrt. Die Stadtverwaltung bittet darum, die ausgeschriebenen Umleitungen zu beachten.“

Die Grube auf der Bildcchinger Steige ist schon gegraben, das Wasser wird Richtung unterer Marktplatz abgeleitet.
Foto: Jürgen LückEin Anwohner: „Ich habe schon vor dem Wochenende die Markierungen auf der Straße gesehen. Dazu Bauarbeiter, die mit einer Art Hörrohr unterwegs waren. Ich wundere mich eher, dass erst am Montag die Straße aufgemacht wurde.“
