Wahlkampf in Empfingen
: Truffner will noch mehr Familienfreundlichkeit

Empfingens Bürgermeister startete mit einer Info-Veranstaltung am Tälesee seinen Wahlkampf.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bürgermeister Ferdinand Truffner blickte auf seine bisherige Amtszeit zurück und erklärte seine Zukunftsziele.

Paul Bossenmaier

Mit einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend am Tälesee hat Bürgermeister Ferdinand Truffner offiziell seinen Wahlkampf eröffnet.

Über 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich über bisherige Projekte und künftige Vorhaben der Gemeinde zu informieren und mit dem Amtsinhaber ins Gespräch zu kommen. Die Jugendabteilung des Fischereivereins, eher die Fischer-Bienen, sorgten für die Bewirtung vor dem neuen Fischerheim, wo bei sonnigem Wetter ein ungezwungener Austausch möglich war.

Überblick zur Wahl

Truffner eröffnete die Veranstaltung mit einem Überblick über den Ablauf der anstehenden Wahl und spannte anschließend einen Bogen von seiner ersten Kandidatur 2018 bis zu aktuellen Themen. Dabei ging er auf bereits erreichte Ziele ein und skizzierte kommende Projekte in den Bereichen Bildung, Betreuung, Digitalisierung, Verkehr und Ortsentwicklung. Besonderes Augenmerk legte er auf den Ausbau familienfreundlicher Angebote, die Förderung des Ehrenamts sowie die künftige Finanzlage der Gemeinde.

Während Empfingen derzeit schuldenfrei sei, würden geplante Großprojekte wie die Wohnsiedlung Reichenhalden oder das interkommunale Gewerbegebiet voraussichtlich Kreditaufnahmen erforderlich machen.

Themen auf der Agenda

Weitere Themen waren unter anderem die Stärkung der Vereinsarbeit, Car-Sharing-Modelle und ÖPNV-Anbindungen über die Kreisgrenze hinaus. Im Bereich Umwelt und Natur stellte Truffner die Frage nach einem verantwortungsvollen Wachstum der Gemeinde und betonte die Bedeutung von Nachverdichtung im Ortskern. Die zehn Ziele, die Truffner für seinen Wahlkampf ausrief, wurden dabei untermalt mit passenden Icons, die er auch auf den Sozialen Medien versuchen wird einzusetzen. Nach seinem Vortrag beantwortete Truffner Fragen aus dem Publikum, etwa zur künftigen Nutzung des Ceratizit-Gebäudes oder zu erwarteten Bundesmitteln für Kommunen.

Truffner präsentierte seine Agenda anschaulich.

Foto: Paul Bossenmaier

Zum Abschluss nutzte er die Gelegenheit für persönliche Gespräche und lud zu weiteren Wahlkampfterminen ein, darunter eine geplante Radtour zu relevanten Gemeindeprojekten.

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