Volle Halle in Talheim
: Lebensleistung der Senioren gewürdigt

Viele ältere Menschen aus Talheim genossen den Nachmittag des 3. Adventssonntag auf unterhaltsame Art in der Steinachhalle.
Von
Peter Morlok
Oberndorf
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Die Halle ist voll – über 120 Talheimer Senioren ließen es sich gut gehen

Peter Morlok

Seniorennachmittag in der Steinachhalle: Viele Helfer bedienten die Gäste oder standen in der Küche und sorgten sich um alles. Zudem hatten sich um die schöne Tischdeko gekümmert, und für das leibliche Wohl war wieder einmal mit einem sensationellen Kuchenbuffet, Kaffee und Getränken aller Art sowie Herzhaftem, das nach 16 Uhr auf die Tische gestellt wurde, gesorgt. Die Halle war wieder mit Weihnachtsbäumen und Deko geschmückt.

Die Organisatoren taten alles, um den Gästen einen gelungenen Adventsnachmittag zu bieten. Dazu gehört auch ein gut durchdachtes Programm, das mit einem Grußwort von Ortsvorsteher Anton Ade begann.

Ade machte deutlich, dass diese Adventsfeier der Dank der Gemeinde sei, für alles, was die betagten Herrschaften in ihrer aktiven Zeit für den Ort geleistet haben. „Die Jonge profitieren heute von dem, was ihr früher geschafft habt“, sagte Ade, und dieses Lob ging bei den Gästen runter wie das Viertele, das Bier oder das Sprudelwasser.

Ökumenischer Impuls

Bevor jedoch das Kuchenbuffet eröffnet und Kaffee ausgeschenkt wurde, machte sich Fred Schäfer als Vertreter der katholischen Kirche noch Gedanken zum Warten in der Adventszeit. Bevor er seinen geistlichen Impuls begann, gedachten alle Anwesenden in stillem Gedenken all derer, die an diesem Nachmittag nicht kommen konnten und all derer, die gar nicht mehr kommen können. Seine Grußworte, die er mit der Feststellung aus dem Evangelium „Der Messias kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet – drum seid wachsam“ beendete, überbrachte er in ökumenischer Verbundenheit.

Sie kümmerten sich um die Talheimer Senioren – das Team um Alexandra Müller (Dritte von links).

Foto: Peter Morlok

Lieder zum Mitsingen

Gemeinsam mit seinem Bruder Uwe, der die Veranstaltung musikalisch begleitete, sang er zur Erbauung der Besucher noch zwei Weihnachtslieder, die zum Teil sogar mitgesungen wurden.

Danach hieß es, das Küchenbuffet ist eröffnet. Nachdem sich alle bei Kaffee und Kuchen gestärkt hatten und der ganz intensive, persönliche Austausch von aktuellen Neuigkeiten erledigt war, kam der große Auftritt der Schüler aus der Steinachtalschule. Schüler der zweiten Klasse, die von einigen Viertklässlern unterstützt wurden, sangen einige Lieder aus dem Weihnachtsmusical, mit dem sie erst vor Kurzem die Talheimer Kirche füllten, und sagten später noch ein extra einstudiertes Gedicht auf. Mit dem Weihnachtsklassiker „Gloria in excelsis Deo“ (Chor der Engel) machten die Kids ihren Omas und Opas zum Abschluss ihres Auftritts noch eine besondere Freude, und viele sangen bei diesem Liedvortrag begeistert mit.

Die Flötenklasse des Musikvereins „Fortuna“ mit ihrer musikalischen Alleskönnerin Karolin Eder spielte auf.

Foto: Peter Morlok

Flötenmusik und Lesung

Mit dem Auftritt eines Bläser-Ensembles der „Fortuna Talheim“, dem eine Demonstration der Flötengruppe, die die Europa-Hymne unter Leitung von Karo Eder intonierte, vorausging und der durch eine kleine Lesung von Klaudia Ade, die aus dem Gedichtband „I wünsch dir’s Christkendle ens Herz“ vorlas, bereichert wurde, ging dann der offizielle Teil dieses besonderen Nachmittags gegen 17 Uhr zu Ende.

Ein Nachmittag, der auch für die Aktiven der des DRK-Ortsvereins ruhig blieb. Sie konnten entspannt zusehen, wie sich die Senioren amüsierten und mussten kein einziges Mal eingreifen.

Einige der Zweitklässler samt ihrer Lehrerin und ein paar Viertklässler aus der Steinachtalschule ließen die Herzen der Omas und Opas höher schlagen.

Foto: Peter Morlok

Im Fazit durften die Veranstalter zufrieden feststellen, dass die Resonanz großartig war, dass sich die Best Ager des Orts – es waren so um die 130 Personen, die der Einladung gefolgt waren – gut aufgehoben gefühlt haben und der Zusammenhalt, zumindest auf dieser Ebene, hervorragend ist.

Kurzum: Es war eine gelungene Veranstaltung, die mit viel ehrenamtlichem Engagement vom Team um Alexandra Müller realisiert werden konnte.

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