Tiermedizin in Horb und Umgebung: Damit Kuh und Kalb gesund bleiben

Mit dem Veterinär auf Termin im Kuhstall, von links: Andreas Ziefle, Katrin Schindele, Florian Fischer und Max Ziefle .
Büro SchindeleEinen praxisnahen Einblick in die moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft erhielt Katrin Schindele, als sie den Tierarzt und Agrarwissenschaftler Florian Fischer bei seiner Arbeit begleitete.
Im Mittelpunkt standen Termine bei regionalen landwirtschaftlichen Betrieben, unter anderem bei Schäfers Landwirtschaft in Betra sowie im Kuhstall der Familie Ziefle in Kälberbronn und bei Gerhard Faßnacht in Horb-Altheim.
Florian Fischer hat sich auf Gynäkologie bei Rindern und Bestandsbetreuung spezialisiert. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit sind Trächtigkeitsuntersuchungen per Ultraschall. „Im Grunde kann man sich das wie eine Kinderwunschklinik für Kühe vorstellen“, erklärte Fischer. Ziel sei es, die Fruchtbarkeit der Herden zu verbessern, Tiergesundheit zu sichern und damit auch die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe zu stärken.
Regelmäßige Besuche
Bei Schäfers Landwirtschaft und im Kuhstall der Familie Ziefle konnte sich Katrin Schindele direkt vor Ort ein Bild davon machen, wie moderne Diagnostik und tierärztliche Betreuung in den landwirtschaftlichen Alltag integriert werden.
Neben der Untersuchung einzelner Tiere steht insbesondere die langfristige Begleitung der Betriebe im Mittelpunkt. Durch regelmäßige Bestandsanalysen, Beratung und Präventionsmaßnahmen sollen Krankheiten frühzeitig erkannt und vermieden werden.
Thema Impfprogramme
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Implementierung und Abstimmung von Impfprogrammen – immer angepasst an den jeweiligen Betrieb und nur dort, wo sie sinnvoll und notwendig sind. Die enge Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und landwirtschaftlichen Familienbetrieben sei dabei entscheidend für Tierwohl, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Katrin Schindele besuchte gemeinsam mit dem Tiermediziner Florian Fischer auch den Landwirtschaftsbetrieb Faßnacht in Altheim. Auf dem Foto, von links: Stefan Faßnacht, Katrin Schindele und Gerhard Faßnacht
Foto: Büro SchindeleKatrin Schindele zeigte sich sehr angetan von der engen Verbindung zwischen Tiermedizin und Landwirtschaft. „Die Arbeit von Tierärztinnen und Tierärzten im ländlichen Raum ist unverzichtbar. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Tierwohl, zur Lebensmittelsicherheit und zur Zukunft unserer Landwirtschaft“, betonte sie.
24-Stunden-Notdienst
Seit zwei Jahren ist Florian Fischer in Freudenstadt tätig und betreut landwirtschaftliche Betriebe in der Region. Neben der regulären Betreuung bietet er auch einen 24-Stunden-Notdienst an.
Im Austausch ging es auch um Themen wie Fachkräftemangel, Arbeitsbelastung sowie die Bedeutung moderner Diagnostik und Digitalisierung in der Tiermedizin. Katrin Schindele nahm zahlreiche Anregungen mit und sagte zu, die Anliegen in ihre politische Arbeit einzubringen.
„Gesunde Tiere sind die Grundlage für nachhaltige Landwirtschaft und hochwertige Lebensmittel. Der Besuch bei den Betrieben hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig spezialisierte tierärztliche Versorgung und eine enge Zusammenarbeit vor Ort sind“, so Schindele abschließend.