Tag der offenen Tür in Horb: Großes Staunen über die Feuerwehr
Um die 800 bis 1000 Besucher, auf den Tag verteilt, kamen zum Tag der offenen Tür ins Feuerwehrzentrum, denn es war auch ordentlich was geboten.
Zuallererst präsentierte die Horber Feuerwehr Feuerwehrtechnik vom Allerfeinsten. Vom alten Magirus-Spritzenwagen bis zur neuen Drehleiter stand alles in Reih und Glied zur Besichtigung auf dem großen Innenhof des Areals, was die Wehr zur Aufgabenbewältigung braucht. Und das ist schon allerhand, denn die Freiwillige Feuerwehr Horb verfügt über 30 Fahrzeuge unterschiedlichster Art. Ob nun Mannschaftstransportwagen, Löschgruppenfahrzeuge, Wechselladerfahrzeuge und viele mehr. Dazu kamen noch Fahrzeuge des Bundes und des Landkreises Freudenstadt, wie beispielsweise der Gefahrengutzug des Landkreises, der in Horb stationiert ist.
Ganz besonders konzentrierte man sich bei dieser Fahrzeugschau auf die Vorstellung der neuen Fahrzeuge: Drehleiter, Wechselladerfahrzeug, AB Gefahrgut.
Viel für Technik-Fans
Es gab also für Technik-Fans einiges zu bestaunen und vor allem die Kids hatten ihren Spaß, wenn sie hinterm Steuer eines solch großen Feuerwehrautos sitzen und stolz zum Fenster rauswinken durften und dabei auch noch von der Mama fotografiert wurden. „Ein Bild für die Ewigkeit“, wie es ein bekannter Talheimer Feuerwehrmann immer nennt.
Die Fahrzeuge standen auf dem Hof, doch die Wagenhallen waren trotzdem nicht leer. Anstatt schweres Gerät standen nun Bierbänke und -Tische dort drin, und die vielen Besucher hatten die Möglichkeit, dort Mittag zu essen, sich zu unterhalten, eine kleine Pause einzulegen oder die Sitzgelegenheiten zu nutzen, um den Darbietungen, die von der großen Bühne herunter angeboten wurden, zu folgen.
Musiker sorgen für Gaudi
Ab 10.30 Uhr war Frühschoppen mit dem Musikverein Horb-Dettingen angesagt und ab 13:00 Uhr unterhielten im Rahmen eines außergewöhnlichen Musikcocktails das Trio „Schwarzwald Bua & Co.“ Außergewöhnlicher Musikcocktail deshalb, weil er zu ungewohnter Uhrzeit und an ungewohntem Platz stattfand und kaum jemand zuhörte, obwohl das Trio mit Quetschkommode, Gitarre und Gesang alles aufbot, was das volkstümle Schlagerherz erfreut. Vom Kufstein-Lied bis „Rolling on the River“ von Tina Turner jagten sie alles über die Lautsprecher, um die Besucher zu erfreuen. Auf der Festwiese am Alten Freibad hätte man sie dafür abgefeiert, am Sonntag tanzten nur die Trachtenträger der Narrenzunft Altoberndorf um den Tisch.
Spaß für die Kinder
Doch nicht nur für die Erwachsenen war am Feuerwehrzentrum Horb in der Eugen-Bolz-Straße 1 gesorgt. Auch die Kids kamen voll auf ihre Kosten. Die riesige Knax-Hüpfburg der KSK-Freudenstadt durfte zum Herumtoben genutzt werden und die Jugendwehr unterhielt den Nachwuchs mit Zielspritzen aus dem Feuerwehrschlauch. Kaffee und Kuchen gab’s bei den Feuerwehrfrauen im Schulungsraum, und alle Türen waren für die Besucher beim Rundgang durch das Gebäude geöffnet.
Keßler probt mit
Ein klein wenig spannend wurde es dann gegen 15 Uhr für den zukünftigen Horber Oberbürgermeister Michael Keßler. Er wurde zum Opfer, das, nicht mehr gehfähig, in großer Höhe auf Rettung wartete und hoffte, dass man ihn auch wirklich gesund wieder zurück auf den Boden bringt.
Der stellvertretende Abteilungskommandant der Abteilung Horb Stadt, Christoph Maier, kommentierte diese Schau-Übung und wies besonders darauf hin, dass die neue Drehleiter nun einen Gelenkkorb habe, der den Hilfskräften die Bestückung des Tragkorbs wesentlich erleichtere. Vor den Augen von einigen Hundert Übungsbeobachtern holten sie Keßler dann vom Übungsturm und und feierten gemeinsam einen mehr als gelungenen Tag der offenen Tür im Feuerwehrzentrum Horb.


















