Realschule Horb
: 40 000 Schritte am Tag sind das Pensum

Die Klasse 10A der Realschule Horb hat London besucht. Bereits an der Passkontrolle gab es spannende Erlebnisse: „What is the purpose of your stay? – Was ist der Zwecke ihres Aufenthalts?“
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Klasse 10A der Realschule Horb hoch über London.

Realschule

Eine Klassenfahrt ins Ausland außerhalb der EU. Für einige der Reisende aus der Klasse 10A der Realschule Horb war es die erste Flugreise.

„Halten Sie den Reisepass bereit!“ Erstmal durch „Immigrations“ gehen. Für diejenigen, welche per Scanner nach Großbritannien einreisen konnten, war alles kein Problem. Spannender wurde es für diejenigen, die dem Englisch sprechenden Beamten Rede und Antwort stehen mussten. „Warum wollen Sie einreisen? Wie lange werden Sie bleiben? Wo kommen Sie unter während Ihres Aufenthaltes?“ Die Sprachbarriere war zum Glück niedrig. Schließlich ist eine bilingual unterrichtete Klasse die perfekte Zielgruppe, um die erste Fremdsprache anzuwenden.

Nach der ersten Inspektion der Unterkunft und nachdem allen die Funktionsweise der Duschen klar wurde, konnte das Abenteuer London beginnen.

Wenn Oberklasse-Malls wie Discounter wirken

40000 Schritte auf der App pro Tag waren ein normales Laufpensum. Da gab es schon mal die einen oder anderen orthopädischen Probleme. Erschöpfte Kinder, lange Fahrten in der U-Bahn und die Erkenntnis, dass man in London auch digital wohl schon etwas fortschrittlicher ist als in der schwäbischen Provinz. Wenn Obdachlose ein Kartenlesegerät für digital übermittelte Spenden dabeihaben, indische Rikschas durch die Fußgängerzone fahren und Kaufhäuser die heimischen renommierten Oberklasse-Malls wie einen Discounter wirken lassen.

Und da gibt es ja noch die typischen Orte, die man aus dem Englisch-Buch kennt. Die Horber waren natürlich auch unter den 13 Millionen Touristen, die von der Hauptstadt angezogen werden.

Die Fahrt auf dem Riesenrad London Eye, der Besuch verschiedener Museen und wunderbare Ausblicke bei klarem Wetter von den Themsebrücken sowie viele Sights wie der Buckingham Palace oder die Tower Bridge machten das Programm komplett.

Libanesische Pizza oder doch lieber einen Burger?

Auch kulinarisch bietet London so einiges. Wer auf Nummer sicher gehen wollte, erfuhr London als Burger-Paradies. Wer etwas experimentierfreudig war, konnte sich auch eine libanesische Pizza bestellen. Worin sich jedoch alle einig waren: Schoko-Erdbeeren waren der Verkaufsschlager.

Orientierungslos durch London? Nicht die 10A. Etwas unsicher durch das U-Bahn System Londons zu navigieren war nur am ersten Tag ein Thema. Wenn man das System der Tube in London verstanden hat, kann man gar nicht verloren gehen. Alle zusammen in diesen Zug einsteigen. Da musste man schon wach sein, um noch rechtzeitig ein- und auszusteigen. Das Smartphone half durch den Großstadtdschungel.

Zusammenfassend war die Studienfahrt ein einzigartiges Erlebnis, verbunden mit Zuwächsen bei der Sprachkompetenz, Selbstständigkeit, Verantwortung und im gemeinsamen Miteinander.

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