Prominenz in Empfingen: Moderator Michael Antwerpes besichtigt Kakteensammlung

Holger Dopp (von links) und Michael Antwerpes.
DoppDie Anmeldung erfolgte während Antwerpes in Paris noch täglich die Para-Olympiade moderierte. Und da er ohnehin am gleichen Tag den „Talk am See“ in der Täleseehalle in Empfingen moderierte, bot sich ein Besuchstermin in den dornigen Doppschen Kakteen-Sammlungen bestens an.
Nach der ausgiebigen Besichtigung der Gewächshäuser und der Freilandanlagen begeisterte sich Michael Antwerpes im dortigen Kakteen-Museum an den vielen tausend interessanten Exponaten. In der Gemälde-Galerie und in der umfangreichen Fachbücherei meinte er sehr nachdenklich, dass es wohl sehr schwierig sein dürfte, eine derart wertvolle und zudem umfangreiche Sammlung fach- und sachgerecht weiterzuführen.
Holger Dopp berichtet über Radtouren durch Europa
Bei Kaffee und leckerem Kuchen wurden die Gespräche dann nicht nur vertieft, sondern gerieten dann auch rasch in den privaten Bereich hinein. Man tauschte die üblichen Jugendsünden aus, die bei Heranwachsenden eben so geschehen, mal mehr mal weniger, jedoch stets unvergesslich.
Michael Antwerpes staunte nicht schlecht über die diversen Radtouren, die Holger Dopp in den Jahren 1958 bis 1961 nahezu durch ganz Europa abstrampelte. Dabei standen Länder wie Belgien, Holland, Luxemburg, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und andere Länder im Fokus seiner Radtouren, die er stets völlig auf sich alleine gestellt leistete. Dabei hatte er stets unverschämtes Glück, auch wenn es immer mal wieder zu heftigen Problemen kam.
Gemeinsam mit Michael Antwerpes diskutierte er auch das Interesse der Gemeinde Empfingen beziehungsweise der Stadt Horb an den besonderen Doppschen Sammlungen, die nach Meinung des Moderators auf keinen Fall verloren gehen sollten. Da er weltweit unterwegs sei, habe er auch bereits sehr viele außergewöhnliche Sammlungen und Ausstellungen gesehen, aber eine derart ungewöhnliche und zudem umfangreiche Sammlung mit wertvollen Exponaten sei ihm noch nicht untergekommen.
Im Frühsommer des kommenden Jahres ist ein gemeinsamer Besuch der Horber Kakteensammlung geplant, wenn die dortigen winterharten Kakteen in voller Blüte stehen.