Ortschaftsrat Weitingen: Für ein verständnisvolles Miteinander

Start der Aktion für mehr Rücksicht und Miteinander auf den Weitinger Feld- und Naherholungswegen mit Ortsvorsteherin Tanja Ellinger-Gius (Mitte), Mark Schweizer als Vertreter der Landwirtschaft und Jochen Katz (zweiter und dritter von links).
Hermann NeschDer Alltag zeigt es: Immer wieder kollidieren die Interessen von Landwirten und Spaziergängern auf den Feldwegen.
Die Landwirte befahren sie jahreszeitlich bedingt mehr oder weniger stärker zur Bewirtschaftung ihrer Felder. Viele Spaziergänger und Radfahrer aber betrachten sie vermehrt als Naherholungswege und sehen sich von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen gefährdet.
Beschilderung ist hinderlich bei der Bewirtschaftung
Wegen des Gefährdungspotenzials regte daher Ratsmitglied Jochen Katz schon vor längerer Zeit eine Schilder- oder Wegemarkierungsaktion an. Letztlich einigte man sich auf Markierungen, auch weil die Landwirte die Beschilderung als hinderlich bei der Bewirtschaftung der Felder sehen. Denn „trotz aller Vorsicht könnten sie schnell beschädigt werden“, wie Mark Schweizer als Vertreter der Landwirtschaft beim kürzlichen Start der Aktion erneut bestätigte.
Zum Start der Aktion trafen sich kürzlich einige Beteiligte beim Anwesen von Roland Raible oberhalb der Straße nach Eckenweiler. Die Markierungen werden nun in den nächsten Tagen an verschiedenen Stellen rund um Weitingen aufgebracht. Mit der Aufschrift „Rücksicht macht Wege breit“ soll für mehr gegenseitige Achtsamkeit und ein gutes Miteinander auf den heimischen Feldwegen und dem gut ausgebauten Naherholungsnetz geworben werden.
Die Aktion wurde von den örtlichen Landwirten und dem Narrenverein „Bettschoner“ unterstützt. Dazu wurden Ansässige Unternehmen, wie „Gedankengut“ und die Schreinerei Pfeffer, mit der Erstellung der Schablone beauftragt. Die Koordination liegt bei Initiator Jochen Katz.
Beitrag zum gegenseitigen Verständnis geleistet
Ortsvorsteherin Tanja Ellinger-Gius fand großes Lob für die Aktion und bedankte sich bei allen Beteiligten, die durch ihre Unterstützung das Projekt ermöglicht und damit einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zu mehr Sicherheit geleistet hätten.