Neue Einsatzfelder
: Exoskelett aus Horb soll Solarbranche den Rücken stärken

Das bereits etablierte Rücken-Exoskelett erschließt ein weiteres Einsatzfeld. Neu ist eine Variante für Arbeiten mit persönlicher Absturzsicherung.
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(red/sb)
Horb
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Einsatz für Arbeiter auf dem Dach: Der BionicBack "erobert" die Solarbranche.

Einsatz für Arbeiter auf dem Dach: Der BionicBack "erobert" die Solarbranche.

hTRIUS
  • Rücken-Exoskelett BionicBack von hTRIUS zielt auf die Solar- und Energietechnikbranche.
  • Es unterstützt Rückenbewegungen und verringert Belastung bei Heben und Bücken im Arbeitsalltag.
  • Einsatzorte sind Montage von PV- und Solaranlagen, Installationen, Lagerlogistik sowie Service.
  • Neu ist BionicBack FP READY: Es lässt sich mit persönlicher Absturzsicherung kombinieren.
  • Laut hTRIUS großes Messeinteresse – Betriebe können das System im eigenen Betrieb testen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Horber Unternehmen „hTRIUS“ erschließt mit seinem Rücken-Exoskelett „BionicBack“ ein weiteres Einsatzfeld.

Das bereits am Markt etablierte System soll künftig verstärkt Fachkräfte in der Solar-, Photovoltaik- und Energietechnikbranche bei körperlich belastenden Arbeiten unterstützen.

Die Energiewende wird vor allem auf Dächern, Baustellen, in Technikräumen und Solarparks umgesetzt. Dort müssen Solarmodule montiert, Unterkonstruktionen aufgebaut, Kabel verlegt oder Wechselrichter eingebaut werden. Viele dieser Arbeiten gehen mit häufigem Bücken, Heben und längerem Arbeiten in vorgebeugter Haltung einher.

Körperliche Belastung wird verringert

Genau hier setzt laut der Pressemitteilung des Unternehmens das BionicBack an. Das passive Rücken-Exoskelett unterstützt nach Angaben des Unternehmens die natürlichen Bewegungen des Rückens und soll die körperliche Belastung bei wiederkehrenden Hebe- und Beugebewegungen verringern, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.Das System kommt unter anderem bei der Montage von Photovoltaik- und Solaranlagen, bei Installationsarbeiten, in der Lagerlogistik sowie bei Service- und Wartungseinsätzen in Betracht.

„Die Energiewende braucht nicht nur innovative Technik, sondern auch Menschen, die diese Technik jeden Tag installieren, warten und weiterentwickeln“, sagt hTRIUS-Gründer und Geschäftsführer Dominik Heinzelmann. „Mit dem BionicBack schaffen wir ein Werkzeug, das körperliche Belastung dort reduziert, wo sie im Arbeitsalltag entsteht – direkt am Menschen.“

Variante mit Absturzsicherung

Neu vorgestellt hat das Unternehmen das „BionicBack FP READY“. Diese Variante wurde für Arbeiten in Bereichen mit Absturzgefahr entwickelt und kann mit einer persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz kombiniert werden. Sie richtet sich insbesondere an Betriebe aus den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie, Elektrotechnik, Dachmontage und technische Gebäudeausrüstung.

Nach Angaben des Unternehmens spielt dabei auch der Fachkräftemangel eine Rolle. Viele Betriebe müssten wachsende Auftragsvolumina mit begrenztem Personal bewältigen. Körperliche Belastungen und Rückenbeschwerden könnten sich deshalb nicht nur auf die Gesundheit der Beschäftigten, sondern auch auf Produktivität, Ausfallzeiten und die langfristige Mitarbeiterbindung auswirken.

Großes Interesse auf Fachmesse

Wie groß das Interesse an ergonomischen Lösungen in der Branche ist, zeigte sich laut hTRIUS auch auf der Fachmesse „The smarter E Europe“ in München. Dort habe das BionicBack bei Fachbesuchern aus der Photovoltaik-, Solar- und Energietechnik auf großes Interesse gestoßen.

„Arbeitsschutz darf nicht erst dann beginnen, wenn Beschwerden auftreten“, sagt Heinzelmann. „Unser Ziel ist es, körperliche Arbeit so zu unterstützen, dass Menschen langfristig gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben.“

Das BionicBack benötigt keine externe Energieversorgung und lässt sich nach Unternehmensangaben ohne größeren Aufwand in bestehende Arbeitsabläufe integrieren. Interessierte Unternehmen können das System direkt im eigenen Betrieb und unter realen Arbeitsbedingungen testen.

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