Neubau entsteht: Spatenstich für das neue Polizeirevier Rottenburg

So soll das neue Gebäude für die Polizei in Rottenburg aussehen.
Wulf Architekten / Visualisierung Aron Lorincz AteliersDer Leiter des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg in Tübingen, Marcus Wandel, hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Leiter des Polizeipräsidiums Reutlingen, Polizeipräsident Udo Vogel, und dem Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, Stephan Neher, den Spatenstich für den Neubau des Polizeireviers Rottenburg am Neckar vorgenommen.
„Die Obergeschosse des Polizeireviers Rottenburg werden in Holzbauweise errichtet“, sagt Marcus Wandel. Damit leisten wir mit dem nachwachsendem Rohstoff Holz eine wichtige Rolle zum nachhaltigen Bauen und einen Beitrag zum Klimaschutz.
Rund 1150 Quadratmeter für etwa 70 Bedienstete
Auf rund 1150 Quadratmeter Nutzfläche entstehen im La-Bienne-Weg moderne Arbeitsplätze für die rund 70 Bediensteten des örtlichen Polizeireviers, ein Gewahrsamsbereich und Stellplätze für die Dienstfahrzeuge.
„Alle Aspekte der Polizeiarbeit werden für das Revier Rottenburg auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Polizeipräsident Vogel. Dabei wird auch die Ladeinfrastruktur für den Ausbau der E-Mobilität der Polizei sowohl mit Schnellladepunkten als auch 11-kW-Ladepunkten im Hofraum des Ersatzbaus berücksichtigt.
„Ein besonderer Fokus liegt bei diesem Bauprojekt auch auf der Nachhaltigkeit“, sagt Christiane Weber, die verantwortliche Projektleiterin von Vermögen und Bau. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen des Effizienzhaus 40 und erhält eine BNB-Zertifizierung in Silber. Bauprojekte des Landes werden beim Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens durchgeführt. Neben Holz als nachhaltigem Baustoff wird auch Recycling-Beton für die Stahlbetonbauteile verwendet.
Auf das Hauptdach und den Polizeihof kommt eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von insgesamt rund 92 Kilowatt Peak.
An den Fassaden der Obergeschosse werden zudem Photovoltaikelemente mit rund 29 Kilowatt Peak installiert. Sie gewinnen Energie, bieten Sonnenschutz und bilden gleichzeitig ein gestalterisches Element. Das Gebäude wird mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe und einer Flächenheizung beheizt.
Ersatzbau für das bestehende Gebäude
Das Land Baden-Württemberg investiert rund 12 Millionen Euro in den Ersatzbau. Das Gebäude soll voraussichtlich Anfang 2028 bezogen werden. Das Projekt wird von Vermögen und Bau Tübingen gesteuert und gemeinsam mit Wulf Architekten .