Kreativmarkt Ergenzingen: Nicht alltägliche Marktbeschicker kommen nach Ergenzingen

Bereits bei der Eröffnung der Kreativmeile am Samstagnachmittag waren viele Besucher unterwegs.
Klaus Ranft- Die siebte Kreativmeile in Rottenburg-Ergenzingen zog am Wochenende viele Besucher an.
- Rund 60 Stände boten Selbstgemachtes: Holzkunst, Keramik, Schmuck, Spirituosen und mehr.
- Rahmenprogramm mit Straßenmusik, Auftritten von Kristinas Kleiner Tanzschule und „Acoustic Box“.
- Essensangebote reichten von deutschen und türkischen Speisen bis zur veganen Pilzpfanne.
- Für Kinder gab es Clown, Wasserwalze, Bungeeschaukeln, Karussell und am Sonntag einen Flohmarkt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits zur Eröffnung durch die Vereinsvorsitzende Stefanie Giobbe und Ortsvorsteher Timo Wachendorfer am Samstagnachmittag waren viele Besucher unterwegs. Sie durften sich zunächst über die Auftritte der Kinder von Kristinas Kleiner Tanzschule erfreuen, bevor sie sich auf die rund 60 Marktstände umfassende Meile machten. Auf dieser wurde zwei Tage lang alles geboten, was das Herz begehrte.
Vieles an selbst Gebasteltem von Hobbykünstlern und Profis für Garten, Balkon und Wohnung. Dazu gesellten sich Modeschmuck, Holzkunst, Keramik, Spirituosen und einfach fast alles, was man auf herkömmlichen Krämermärkten nicht findet.
Kolpingfamilie informierte über das „Teilauto“
Natürlich kamen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Es gab deutsche und türkische Spezialitäten, und wer es gerne vegan wollte, der konnte sich an einer Pilzpfanne gütlich tun. Gut angenommen wurden bei den hochsommerlichen Temperaturen auch die schattigen Sitzecken zwischen den Marktständen. Rund um das Bierrondell herrschte bei den hochsommerlichen Temperaturen Hochbetrieb. Wer sich etwas Besonderes gönnen wollte, konnte eine Cocktailbar besuchen, oder Kaffee und Kuchen genießen. Für Kurzweil sorgte zusätzlich die große Tombola des Fördervereins, bei der jedes Los gewann, und die Kolpingfamilie informierte an ihrem Stand über das „Teilauto“, ein Thema, das derzeit ganz oben auf der Ergenzinger Agenda steht.

Zum ersten Mal beim Kreativmarkt in Ergenzingen: Karl-Heinz Fleck aus Bondorf, der auch Wikinger-Messer anbot.
Klaus RanftAuch in diesem Jahr gelang es den Veranstaltern, nicht alltägliche Marktbeschicker nach Ergenzingen zu holen. Dieses Mal war es Karl-Heinz Fleck aus dem benachbarten Bondorf. Der aus der Malerei kommende Künstler stellt Amulette aus Elfenbein und Corian her, und fertigt unter anderem auch Wikingermesser, Messer aus Damast oder auch Klingen, die er aus dem Stahl einer Feile gewinnt, inklusive Gravur.
Was die Marktmeile aber immer wieder zu etwas Besonderem macht, ist das Einbeziehen von örtlichen Institutionen, Kindergärten und Schulen. So gab es auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm. Immer wieder waren Straßenmusikanten und Bands unterwegs, Kristinas Kleine Tanzschule gab Kostproben aus ihrem umfangreichen Repertoire und am Samstagabend sorgte bei freiem Eintritt die „Acoustic Box“ gegenüber der Heilig-Geist-Kirche für Furore und begeisterte Jung und Alt.
Auch die Kinder kommen nicht zu kurz
Natürlich kamen auch die Kinder nicht zu kurz. Dafür sorgten ein Clown, der im Nu aus Luftballons Tiere formte, eine Wasserwalze, in der man herumtollen und auch nass werden konnte, Bungeeschaukeln mit Trampolin beim Rathaus, Kinderschminken, ein Karussell und am Sonntag ein Programm mit großem Kinderflohmarkt auf der Rathauswiese.
Alles in allem gesehen, hob sich der Kreativmarkt des Fördervereins „Kreatives Ergenzingen“ wohltuend von den örtlichen Krämermärkten ab, deren Marktstände man im Frühjahr an zehn Fingern abzählen konnte.