Internationale Frauentage in Rottenburg: DRK-Präsidentin, Sportlerinnen und weitere Promis zu Gast

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, ist bei den Frauentage in Rottenburg zu Gast.
Paul Glaser/dpaDie Rottenburger Frauentage 2025 beginnen mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Von der Vision zur Wirklichkeit“.
Auf dem Podium erwartet die Gäste eine bemerkenswerte Runde: Gerda Hasselfeldt, ehemalige CSU-Bundesministerin und derzeit Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Julica Goldschmidt, Sprecherin der Männer-Bundesliga und Spielerin des SC Freiburg, Amanda Fleck, Rollstuhlbasketballerin und Paralympics-Teilnehmerin, Anna Ohnweiler, Gründerin der Bewegung „Omas gegen Rechts“ sowie die lokale Organisatorin der „Trans*TeaTime“ an der Universität Tübingen und Mitglied bei den Grünen Gwynnn Wettach. Moderiert wird die Diskussion von Theresa Gunkel, bekannt durch ihre Arbeit beim WDR und SWR.
Die Teilnehmerinnen werden über ihre eigenen Erfahrungen sprechen und darüber, wie sie geografische, persönliche und gesellschaftliche Grenzen überwunden haben. Welche Herausforderungen mussten sie meistern? Und wie können wir eine Zukunft gestalten, in der Visionen zur Wirklichkeit werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion.
Auch Männer sind willkommen
Die Veranstaltung ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer offen, die eingeladen sind. Der Eintritt ist frei, und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Zudem bietet die Jugendvertretung in einem Nebenraum eine Kinderbetreuung an und bittet um vorherige Anmeldung. Anmeldungen hierfür sind an jugend@rottenburg.de erwünscht.
Die Rottenburger Frauentage bieten vom 8. bis zum 23. März ein umfangreiches Programm. Vereine, Einrichtungen und Organisationen der Stadt beteiligen sich mit zahlreichen Veranstaltungen, die für jedes Interesse etwas zu bieten haben – von Stadtführungen über Kinofilme, Theateraufführungen, Tanzfeste bis hin zu Sportangeboten.
Fester Bestandteil der Stadt
„Die Rottenburger Frauentage sind inzwischen ein fester Bestandteil unserer Stadt und ein bedeutendes Ereignis, das immer wieder auf Themen der Gleichstellung aufmerksam macht“, betont Pietro Scalera, Vorstandsmitglied des Integrationsbeirats. „Doch wahre Veränderung erreichen wir nur, wenn wir uns täglich dafür einsetzen. Es gibt immer noch viele Unzulänglichkeiten gegenüber Frauen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass auch Männer in bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel in sozialen Berufen, mit Stereotypen und Diskriminierung zu kämpfen haben. Menschen, die eine andere sexuelle Orientierung haben, erfahren ebenfalls Anfeindungen. Jeden Tag werden Grenzen überwunden, und daher sollten wir als Gesellschaft, Männer und Frauen, in all unseren Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten zusammenstehen und uns gegenseitig stärken.“