Hochschule Rottenburg
: Wohlstand soll neue Basis bekommen

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg gründet ein Energie- und Umweltinstitut. Damit entwickelt sie sich über ihre ursprüngliche Kernkompetenz hinaus.
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(red/pm)
Oberndorf
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Für die HFR führt kein Weg an einer nachhaltigen Energie- und Kreislaufwirtschaft vorbei.

hfr

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) geht einen nächsten konsequenten Entwicklungsschritt: Längst hat sie sich weit über ihre ursprüngliche Kernkompetenz der Waldwirtschaft hinausentwickelt, neue Studiengänge und neue Kompetenzbereiche etabliert.

Nun gründet sie für ihre umfangreiche Forschung im Bereich der Energie- und Umwelt-technik ein eigenes Institut und schafft so eine verbesserte Wahrnehmung für ihre Erfolge in diesem Bereich, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Hochschule Rottenburg entwickelt sich kontinuierlich weiter. Besonders die Forschung wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut, so dass die Hochschule heute zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im Land gehört, wie es in der Mitteilung heißt.

Zweig im Bereich Energie- und Umwelttechnik

Thematisch hat sich ein starker Zweig im Bereich Energie- und Umwelttechnik entwickelt. Auf diesem eingeschlagenen Weg folgt nun die Gründung des Energie- und Umweltinstituts (EUI) Rottenburg. „Wir arbeiten seit über zehn Jahren an der Entwicklung von Verfahrenstechnik für eine nachhaltige Energie- und Kreislaufwirtschaft“, so Professor Harald Thorwarth, Leiter des neuen Instituts.

Hintergrund für diese Arbeiten ist, dass Wohlstand zu einem großen Teil auf der Nutzung endlicher Rohstoffe basiert. Diese werden eingesetzt um stoffliche und energetische Bedürfnisse zu befriedigen. Gleichzeitig führt die Nutzung dieser, weltweit ungleich verteilten Rohstoffe, zu einer Reihe von globalen Herausforderungen. Dazu zählen Klimawandel, Verschmutzung von Wasser, Luft und Boden, Ressourcen- und Flächenknappheit, Abhängigkeit einiger Nationen von Importen und daraus resultierende regionale und globale Konflikte. Vor diesem Hintergrund führt kein Weg an einer nachhaltigen Energie- und Kreislaufwirtschaft vorbei, wie es in der Mitteilung heißt.

Das neugegründete Energie- und Umweltinstitut Rottenburg (EUI) trägt durch die Entwicklung verfahrenstechnischer Lösungen dazu bei, die aktuelle Wirtschaftsweise dahingehend weiterzuentwickeln, dass Wohlstand zukünftig auf der Nutzung erneuerbarer Energien, nachwachsender Rohstoffe, Abfallvermeidung und natürlicher Stoffkreisläufe beruhen kann.

Kooperation auch mit Unternehmen

Dazu werden am EUI Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Kooperation mit Forschungspartnern und Industrieunternehmen durchgeführt.

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