Garagenflohmarkt: In Eckenweiler ist man stolz auf die Vorreiterrolle

Schon kurz nach 10 Uhr waren die ersten Marktbesucher auf dem Rundgang .
Klaus RanftDer offizielle Beginn war auf 10 Uhr festgelegt, aber schon um 9.30 Uhr hatten Familien aus Böblingen und Sigmaringen ihre Autos am Ortseingang geparkt.
„Wir kommen schon lange nach Eckenweiler“, sagte Hermann Hirneise aus Böblingen, der sich als exzellenter Kenner dieser Märkte outete. „Das Ganze beginnt bei uns mit einem Rundgang bevor eröffnet wird“, sagte er.
Für die besten Stücke wird auch schon mal geklingelt
Der eine oder andere habe da schon aufgebaut und wenn für uns was Passables dabei ist, scheuen wir uns nicht, auch zu klingeln und zu fragen, ob er dies oder jenes nicht schon vorher verkauft. Diese Methode habe sich bislang als äußerst erfolgreich erwiesen.

Beerensaft wollten diese Jugendlichen den Kindern kredenzen, die entscheidende Frage aber war, wie kriegen wir diesen Behälter auf?
Foto: Klaus RanftIn über 30 Garagen, Höfen oder Marktständen boten am Sonntag die Verkäufer im ganzen Ort Eckenweiler alles, was das Herz begehrte. Angefangen von Oberbekleidung für Kinder und Erwachsene, über Haushaltswaren, Motorräder, Fahrräder und Roller, Spielwaren, Werkzeuge, Bücher, Lektüren und Campingausrüstungen reichte das umfangreiche Angebot.
Auch der Service des Veranstalters „Förderverein Lebendiges Dorf“ war gut. Zur Orientierungshilfe gab es für die zahlreichen Besucher Ortspläne, auf denen die Verkaufsstationen ersichtlich waren. Beim Dorfhaus gab es zudem einen Kinderflohmarkt, der gut frequentiert wurde.
Auch für das leibliche Wohl war beim Jugendhaus bestens gesorgt. Auch auf Kaffee und Kuchen musste niemand verzichten, dafür sorgten die dienstbaren Geister der evangelischen Kirchengemeinde in ihrem Gemeindedomizil.
Ein bisschen stolz ist man in Eckenweiler schon darüber, dass man in der Region Vorreiter in Sachen „Garagenflohmarkt“ war und dass dieser nun zum siebten Mal erfolgreich abgehakt werden konnte.
Ortsvorsteher richtet den Blick zu Himmel
Dass sogar das Wetter mitmachte, verdankten die Veranstalter wohl nicht zuletzt ihrem Ortsvorsteher Ralf Essigke, der zusammen mit seiner Gattin zu den ersten gehörte, die sich am Sonntagmorgen auf die Strecke machten. Der hatte nach einem Blick zum Himmel konstatiert: „ Das Wetter hält“.