Freibadsaison in Rottenburg
: Frühe Öffnungszeit wird gut genutzt

Mit einem klaren Blick für Herausforderungen übernimmt Ahmad Klein die Leitung der Rottenburger Bäder.
Von
Angela Baum
Oberndorf
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Ahmad Klein ist neuer Bäderchef bei den Stadtwerken Rottenburg.

Angela Baum

Idyllisch im Neckartal gelegen ist das Rottenburger Freibad – es besticht aber auch mit herrlichen Liegewiesen, Spielmöglichkeiten und einem Edelstahlbecken, das besten Schwimmkomfort bietet. Auch der neue Bäderchef schwärmt von der Aussicht, die man vom Schwimmbecken oder vom Beckenrand aus hat. Neuer Bäderchef der Stadtwerke Rottenburg ist Ahmad Klein – der 45-Jährige ist seit Jahren Mitarbeiter der Stadtwerke und leitet jetzt die Bäderabteilung, zu der auch das Hallenbad zählt.

Seit Mitte Mai wurde bei den Stadtwerken ein wenig umstrukturiert – der bisherige Bäderchef, Philipp Auer, ist jetzt zuständig für Wasser und Gas.

Ahmad Klein berichtet, dass das Freibad für dieses Jahr 46.000 Besucher verzeichnen kann – im vergangenen Jahr waren es 50.000 Badegäste bis zum Saisonende. Froh ist der Bäderchef, dass trotz des Trends der Bäderschließungen das Rottenburger Freibad weiterhin geöffnet bleibt. „Aber unser Hallenbad und auch das Freibad sind Zuschussbetriebe“, sagt Klein. Er betont, dass man allein mit den Eintrittsgeldern den Bäderbetrieb nicht finanzieren kann. Dennoch – die Bäder sind bei der Bürgerschaft beliebte Sportstätten.

Das Freibad hat in puncto Sport noch mehr zu bieten: So können etwa kleine Sportgeräte, zum Beispiel Tauchringe, entliehen oder auch gekauft werden. Zudem gibt es einen Spielplatz und ein Beach-Feld. Ein Spielplatz rundet das Angebot ab. Auch gibt es einen Kiosk, der nach den Sporteinheiten mit Eis, Süßigkeiten oder mit Kaffee und warmen Speisen versorgt.

Erhält der Kinderbereich eine Aufwertung?

In einem Kleinkindbereich kommen die allerkleinsten Wasserratten auf ihre Kosten – der Kleinkindbereich soll vielleicht bald gerichtet werden und auch ein Edelstahlbecken bekommen. Wann, sei aber noch unklar, erklärt Klein, „die Kosten sind einfach sehr hoch.“ Viel wichtiger ist für ihn, dass das Freibad derzeit trotz des immensen Personalmangels weiterhin geöffnet sein kann. Bei der Energie fährt man im Freibad aber energieschonend: So wurde eine neue Umwälzpumpe mit Wärmerückgewinnung installiert. Dem Neckar wird Wärme entzogen, und zwei bis drei Grad Wärme können ins Schwimmerbecken eingespeist werden. Dies dank der installierten Wärme-Fluss-Pumpe.

An guten Freibad-Öffnungstagen besuchen rund 1000 bis 2000 Badegäste das Rottenburger Freibad. „Das ist dann besonders an heißen Tagen und an den Wochenenden“, verrät der Bäderchef.

Neu ist im Sanitärbereich ein barrierefreier Raum mit Dusche, Umkleide und WC.

Neu sind auch die Öffnungszeiten im Freibad: Während der gesamten Saison war das Freibad ab 7 Uhr geöffnet, was sehr gut angenommen wurde, wie Klein beobachtet hat. Es gebe eine eingeschworene Frühschwimmer-Community. Seit dem 1. September aber ist erst ab 8 Uhr morgens geöffnet, am Abend schließt das Freibad um 20 Uhr.

Events im Freibad sind denkbar

Was Bäderchef Ahmad Klein für die Zukunft vorschwebt, sind eventuell Events im Freibad – diese gab es im Jahr 2025 nicht und sollen aber 2026 gemeinsam mit der Eventabteilung der Stadtwerke wieder umgesetzt werden. Mehr hat sich Klein vorerst nicht vorgenommen – er sagt, er will sich erst richtig in seinem neuen Job zurechtfinden. Täglich besucht er das Freibad und das Hallenbad und macht einen Inspektionsrundgang. Das Freibad schließt am 14. September, und das Hallenbad öffnet nach der Revision wieder am 23. September.

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